Werners Auto-Blog: Autofahren mit Kindern

Die Gummibärlis zwischen den Sitzen, Brösel am Teppich und den Gatsch-Fußabdruck an der Rückenlehne bin ich als Vater ja gewöhnt. Aber der Auto-Frühjahrsputz hat mich doch fast verzweifeln lassen. Ein in den Fahrzeugboden eingefressenes Zuckerl wehrte sich gegen den Staubsauger, während in einem "Geheimfach" die Reste einer Wurstsemmel dufteten.

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Autofahren - für die Kleinen häufig eine klebrige Angelegenheit Foto: oliwkowygaj/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Die meisten Familien haben solche Nist- oder besser gesagt Mistplätze: Fußabdrücke mit Waldflora, Gammelnahrung, Spielzeug, angeblich verlustierte Hauben sind Alltag. Also sagte ich dem Treiben den Kampf an! Kein Essen, kein Spielzeug, immer schön Schuhe putzen. Trinken ist nur auf längeren Fahrten erlaubt.

In der Praxis sah es so aus, dass ein kleinerer Rücksitz-Passagier - von Langeweile geplagt (kein Spielzeug, kein Essen) - eine kohlensäurehaltige Limo öffnete, in der unbekannte Täter Traubenzucker versenkt haben – Schütteln inklusive! Ein GAU!

Die Konsequenz: Ich habe mir einen anständigen Staubsauger gekauft. Die Kinder essen und spielen wieder.

Werner Christl
Motor-Ressortleiter Werner Christl Foto: Weekend Magazin

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

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