An der „Spitze“ der koreanischen Halbinsel: KIA Stinger

KIA präsentiert mit dem Stinger den stärksten koreanischen Serienwagen aller Zeiten. Wenngleich auch die Gene den Stingers ziemlich deutsch sind. Der GT wurde in Frankfurt entworfen und am Nürburgring ausgefeilt.

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Extrem cooler Koreaner mit Genen aus Deutschland: Der KIA Stinger. Foto: Hersteller
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Extrem cooler Koreaner mit Genen aus Deutschland: Der KIA Stinger. Foto: Hersteller
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Extrem cooler Koreaner mit Genen aus Deutschland: Der KIA Stinger. Foto: Hersteller
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Extrem cooler Koreaner mit Genen aus Deutschland: Der KIA Stinger. Foto: Hersteller

„Stinger“ heißt zu deutsch „Stachel“, kann aber auch „Spitze“ bedeuten und der KIA Stinger markiert auch die Spitze der 73-jährigen Unternehmensgeschichte. Noch nie bauten die Koreaner ein stärkeres Serienfahrzeug. Bis zu 365PS befeuern die Sportlimousine, welche auf der 2011 präsentierten Studie namens GT, basiert. Die Zeit bis zum aktuellen „Traumauto“, wie KIA seinen Stinger selbst nennt, nutzte man um ihn am Nürburgring zu finalisieren und abzustimmen. Nicht der einzige Bezug zu Deutschland, schließlich wurde das Design in den KIA Studios in Frankfurt entworfen. Damit wollen die Koreaner nun den US- und den Europäischen Markt für Sportlimousinen aufmischen. Dass er ordentlich Dampf unter der Haube entfaltet, verrät bereits das dynamische Design, schnittig, elegant, schlank und muskulös zugleich präsentiert sich der Herausforderer von Audi A4, Lexus IS oder BMW 4er Gran Coupé. Den längsten Radstand (2,91 Meter) besitzt er bereits im Vergleich zu seinen Mitbewerbern.

 

Der sicherste Konzertsaal der Welt?

Zwei Turbobenziner stehen zur Auswahl. Als Einsteigeraggregat steht der 2,0 Liter Vierzylinder mit 255PS in den Startlöchern. Das Filetstück ist aber der 3,3 Liter V6 mit 365PS und einem maximalen Drehmoment von 510 Newtonmetern. Damit „schnellt“ der KIA in 5,1 Sekunden auf 100, erst bei 269 km/h ist Schluss. Die Achtstufenautomatik brilliert durch einen Drehmomentwandler mit Fliehkraftpendel, einer Technologie, die normalerweise nur in Flugzeugen oder Rennwagen zum Einsatz kommt. Auch sonst ist alles auf Sport getrimmt, wie etwa die Brembo Bremsen, ohne aber auf Komfort zu verzichten. Die Ausstattung ist faktisch komplett mit allem was heute State of the Art ist: Head Up Display, unzählige Sicherheitsassistenten mit Buchstabenkürzel wie FCA, ASCC, LKAS, RCTA oder AEB, und erstmalig Subwoofer unter den Vordersitzen verwandeln den Stinger in den wohl sichersten Konzertsaal der Welt.

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