Alfa-Tier: Der Alfa Romeo Stelvio

106 Jahre hat es gedauert bis Alfa Romeo das erste SUV präsentiert. Die Vorgabe der Mailänder war dabei hoch ambitioniert: Es galt Alfa-typisches sportliches Fahrverhalten und höchste Emotion auch für den „Hochsitz“ zu realisieren.

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Nach 106 Jahren das erste SUV: Alfa Romeo Stelvio. Foto: Hersteller
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Nach 106 Jahren das erste SUV: Alfa Romeo Stelvio. Foto: Hersteller
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Nach 106 Jahren das erste SUV: Alfa Romeo Stelvio. Foto: Hersteller
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Nach 106 Jahren das erste SUV: Alfa Romeo Stelvio. Foto: Hersteller

Den Terminus „Sports Utility Vehicle“ nahm Alfa Romeo besonders ernst – mit Betonung auf „Sports“. Das erste SUV der Marke ist nicht umsonst mit dem Maserati Levante verwandt. Damit hat sich der FIAT-Konzern vielleicht eine interne Konkurrenz geschaffen, sich aber im Kampf um Marktanteile gegen Power-SUVs wie den Porsche Macan in Angriffsposition gebracht. Die „First Edition“ des Stelvio ist in Österreich übrigens bereits bestellbar. 280PS wird er haben, produziert von einem 2,0 Liter Turbobenziner. In nur 5,7 Sekunden beschleunigt der Stelvio: Ein Spitzenwert der durch konsequenten Leichtbau erreicht wird. Der intelligente Allradantrieb Q4 ist übrigens Serie. Ein Highlight ist die elektro-hydraulische Ventilsteuerung MultiAir des Vierzylinders. Gemeinsam mit Turbounterstützung und einer 200 bar Kraftstoffdirekteinspritzung sorgt das Aluaggregat für hohen Fahrspaß bei vernünftigen Verbrauchswerten.

 

Trotz Premiere: Der Stelvio ist durch und durch ein Alfa-Romeo.

Trotz Premiere im Segment sieht man den Stelvio sofort die Alfa-Romeo Gene an. Typische Stilelemente, wie der Kühlergrill, verraten sofort seine Herkunft. Die First Edition ist mit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent, lackierten Bremssättel, 20-Zoll-Leichtmetallräder, elektrischer Heckklappe, sowie feinen Zierleisten in Chromoptik üppig ausgestattet. Im Innenraum unterstreichen Echtholz, genarbtes Leder, elektrische Sitze und ein Audiosystem mit digitalen Radio (DAB), sowie das Alfa-Connect System mit 3D-Navi und 8,8 Zoll HD-Display den Premiumanspruch. Das ganze Interieur gibt sich ziemlich sportlich, wie etwa das zum Fahrer ausgerichtete Cockpit, die Alupedale und der Motorstartknopf. Bei soviel Sport sollte man aber nicht vergessen, dass der Stelvio auch hart im Nehmen ist. Das intelligente Q4 AWD-System verteilt die Kraft bei normalen Straßenbedingungen zu 100% auf die Hinterräder. Sobald die Haftgrenze erreicht ist, verteilt das intelligente System in Nanosekunden das Drehmoment im Verhältnis 50:50 auf Hinter- und Vorderräder . Das klingt nach Spaß und den kann man gleich mal stilecht an der höchsten Passstraße Italiens ausprobieren, dem Stilfser Joch, oder auf Italienisch: „Strada Statale 38 dello Stelvio“ – dem Namengeber von Alfa Romeos erstem SUV.

 

 

 

 

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