911 - mit dem neuen Porsche durch die Toskana

Nein, das ist kein runderneuerter Porsche 911. Am neuen Elfer wurde an allen Ecken und Enden kräftigst gearbeitet. Auch optisch hat sich einiges getan. Die siebte Generation des Dauerbrenners von Porsche haben wir zwei Tage in der Toskana getestet.

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Größer: Der neue 911 ist in der Breite gewachsen. Dadurch wirkt er bulliger. Foto: Weekend Magazin/Christl
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​Der Porsche 911 (992) startet als Carrera S Coupé
in Österreich ab EUR 145.583,-.
Foto: Weekend Magazin/Christl
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Technik: Neben den neuen
Motoren gibt es ein 8-Gang-PDK-Getriebe, versenkbare Türgriffe, verbessertes Fahrwerk oder auch den serienmäßigen Wet-Mode.
Foto: Weekend Magazin/Christl
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Optisch: Man ist sich vorne treu geblieben. Das Heck mit neuem Heckspoiler und dritter Bremsleuchte ist vielleicht das schönste am Markt! Foto: Weekend Magazin/Christl
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Interessant: Hinten fährt der 911 mit 21-Zoll-Rädern vor – im Frontbereich sind es nur 20 Zoll. Das soll Komfort und Straßenlage verbessern. Foto: Weekend Magazin/Christl
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Foto: Weekend Magazin/Christl
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Foto: Hersteller
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„Auf den Schirm Scotty“, so lautet die Devise im
neuen Porsche 911. Der Knöpfewald wurde reduziert.
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Cockpit: Hier wurde fast alles neu gestaltet. Großer 10,9-Zoll-Screen, weniger Knöpfe – dafür fünf große Tasten im Bereich der Mittelkonsole. Foto: Hersteller
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Foto: Hersteller
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Foto: Hersteller
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Foto: Weekend Magazin/Christl

hrend sich so mancher Deutsche in Bibione wohlfühlt, tut dies der neue 911 eher auf Serpentinen in der Toskana. Auch der neue 911 zeigt, dass man den Sportwagen normal und ohne Stress über italienische Schlagloch-Landstraßen prügeln kann, ohne dabei sein Kreuz zu malträtieren. Auf Wunsch im Sport-Plus-Modus ein Kampfgerät und auf der anderen Seite im Normalmodus ein alltagstauglicher Sportler – typisch Porsche. Und: Ab sofort bietet der Deutsche als Weltpremiere einen Wetmodus für die nasse Fahrbahn. Dabei werden alle verfügbaren Systeme so weit verändert, dass das Hinterteil keine zu großen Wutausbrüche produziert. Auf trockener Fahrbahn muss man sich trotz 450 PS im Rücken schon ziemlich blöd anstellen, um die physikalische Grenze des Fahrens zu überschreiten. Der neue 911 fährt sich sogar ein ganzes Stück besser als sein Vorgänger, der ohnehin schon eine Bench­mark darstellte. Nein, das ist keine Lobhudelei – man hat einfach gut gearbeitet. Überhaupt ist es schwierig, Negatives zu finden, das nicht mit „zu kleiner Kofferraum“ oder „nur zwei echte Sitze“ zu tun hat. Seit dem Start des 911 im Jahr 1963 hat sich viel getan. Trotzdem ist man sich treu geblieben. Nicht nur optisch oder in Sachen Fahrspaß. Durch All­radantrieb kann man den 911er ganzjährig ohne Reue verwenden. Vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld.

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