48 Stunden Renner: KIA Stinger am Nürburgring

Der schnellste Serien-KIA aller Zeiten wird derzeit am Nürburgring auf Herz und Nieren getestet. So werden etwa 10.000 Kilometer in 48 Stunden abgespult um nicht nur Sportlichkeit, sondern auch Zuverlässigkeit zu optimieren.

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Den Feinschliff bekommt der KIA Stinger am Nürburgring. Foto: Hersteller
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Den Feinschliff bekommt der KIA Stinger am Nürburgring. Foto: Hersteller
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Den Feinschliff bekommt der KIA Stinger am Nürburgring. Foto: Hersteller

27 mal hat er schon die Welt umrundet – der KIA Stinger. Er war im Nahen Osten unterwegs, in Nord- und Südamerika, bei minus 30 Grad und bei plus 50. Und doch steht nun die härteste Prüfung für den Stinger an bevor er in die Schauräume rollt. Die finalen Abstimmungen von Fahrwerk, Bremsen, Getriebe und Motor werden aktuell am Nürburgring vorgenommen. Hyundai und KIA betreiben seit 2013 ein eigenes Testcenter an der „grünen Hölle“ samt seiner berüchtigten Nordschleife. Die beiden Basismotorisierungen (2,0 T-GDI und 2,2 CRDi) haben die Prozedur schon hinter sich. Das 370 PS Topmodell muss sich aber noch eine zeitlang quälen.

 

10.000km am Ring entsprechen 160.000 im Alltag.

Da darf auch nicht der Langzeittest fehlen. Der Stinger wird ohne Unterbrechung 10.000km lang seine Runden abspulen und das in 48h. Damit wird die Beanspruchung von 160.000km im Alltagsbetrieb simuliert. KIA setzt so das Augenmerk auf seine ohnehin schon legendäre Zuverlässigkeit – Stichwort 7 Jahre Garantie – daran wird sich wohl auch beim High-Tech Sportwagen nichts ändern. Und so wird der 3,3 Liter T-GDi – das schnellste KIA Serienmodell bisher – seine Beschleunigung von 4,9 Sekunden auf 100 noch einige male am Nürburgring beweisen müssen.

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