124 Spider: Starkes Lebenszeichen von Fiat

Ab dem kommenden Sommer soll der Sportwagen von Fiat über die Straßen rollen. Der Spider 124 orientiert sich in puncto Design am Mazda MX-5. Technisch gesehen geht der Wagen jedoch eigene Wege.

Technisch basiert der Wagen auf dem Mazda MX-5 - Cover
Technisch basiert der Wagen auf dem Mazda MX-5 Foto: Fiat

Fiat strebt wieder auf die Sonnenseite des Lebens: Zehn Jahre nach der Barchetta bringt der italienische Hersteller deshalb jetzt seinen Spider zurück. Das kleine Modell trägt das historische Kürzel 124 aus den 1960er Jahren. In den Handel kommt der offene Zweisitzer nach Angaben des Unternehmens im Sommer 2016.

Leicht und flott

Zwar hat der 124 ein eigenständiges Design, doch ist der offene Sportwagen mit seinem klassischen, manuell zu betätigenden Stoffverdeck keine komplette Entwicklung der Italiener. Der Wagen basiert vielmehr auf dem Mazda MX-5. Damit profitiert der Fiat Spider von den Leichtbau-Erfolgen der Japaner und wiegt nach Informationen aus Unternehmenskreisen nur rund 1.000 Kilo.

Motor und Tempo

Bei Antrieb und Ausstattung gehen die Italiener aber eigene Wege. So wird nicht nur das Cockpit modifiziert und das Infotainment ausgetauscht, sondern unter der flachen, langen Haube kommt auch ein eigener Motor zum Einsatz. Er hat 1,4 Liter Hubraum und steht mit 103 kW/140 PS und 240 Nm in der Liste. Gekoppelt wird er mit einem eng gestuften Sechsgang-Schaltgetriebe.

Zwei Motoren-Varianten?

Zu Fahrleistungen und Verbrauch macht Fiat noch keine Angaben. Offiziell ist das die einzige Motorisierung. Doch aus Unternehmenskreisen hört man immer wieder von einer zweiten Version für die sportliche Schwester-Marke Abarth, die auf rund 147 kW/200 PS taxiert wird. Auch Preise hat Fiat noch nicht genannt.

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