Wolfgang Sila: Der Weltoffene

Horizonte erweitern. Für Wolfgang Sila, Geschäftsführer von Fohrenburger s’Fäscht, ist neben Familie, Freunden und Fußball das Reisen ein wichtiger Punkt im Leben. Die Leidenschaft für fremde Länder und Kulturen hat ihm den inneren Kompass gegeben.

Wolfgang Sila
„Ich verfolge zwei Leitsätze in meinem Leben: Dass ich später jedem in die Augen schauen kann und dass ich immer authentisch bleibe. Ich lass mich nicht verbiegen.“ Wolfgang Sila, Fohrenburger s'Fäscht Foto: Udo Mittelberger
Wolfgang Sila
Haben Sila 2009 tief berührt: Die Menschen in Namibia. Foto: Privat
Wolfgang Sila
„Irre Wanderung!“: Dieses Jahr im Wadi Ghul, des größten Canyon im Oman. Foto: Privat
Wolfgang Sila
Patrick, einer der drei Söhne, teilt die Reiseleidenschaft: „Ischt all unterwegs!“ Foto: Privat
Wolfgang Sila
2006, als Sila mit s’Fäscht nach Mäder umzog Foto: Privat
Wolfgang Sila
1989 die erste große Reise als 22-Jähriger nach Kanada: „Wenig Geld, dafür voll in die Wildnis!“ Foto: Privat
Wolfgang Sila
… und heute als Geschäftsführer der Brauerei Fohrenburg. Foto: Udo Mittelberger

Weekend: Was bedeutet das Reisen für Sie?
Wolfgang Sila:
Wenn für mich etwas gegen den Strich geht, kann man mich nicht einsetzen. Da hat mir das Reisen sehr viel geholfen, dabei lernt man sich sehr gut selber kennen. Was will ich, was gefällt mir? Reisen gibt mir immer wieder neue Horizonte. Ich würde grundsätzlich jedem jungen Menschen empfehlen, eine Reise zu unternehmen. Allein, viel Zeit für sich haben und nicht alles durchorganisieren: Man sollte dabei etwas tun und erleben müssen.

Weekend: Ein Mäuschen hat mir erzählt, dass Ihre Frau alles organisiert?     
Wolfgang Sila:
Ja, das stimmt. Sie ist genau gleich gepolt wie ich. Am Schluss legt sie mir drei Reisen zur Auswahl hin,  dann dürfte ich eigentlich entscheiden … (lacht) und wehe ich tendiere zur falschen! Dann weiß ich schon, welche sie will und die machen wir dann auch. Und sie ist immer perfekt! Wenn man älter wird, mag man den Komfort natürlich schon ein bisschen mehr. Früher war mir das wurscht. Doch mit meinen Kollegen das Motorrad packen und mit dem Schlafsack losfahren und schauen, wo wir landen, das mach ich nach wie vor auch.

Weekend: Eine persönliche Erkenntnis, mit der man zurückkehrt?     
Wolfgang Sila:
Wie schön wir es hier haben! Wenn du wieder heimkommst und siehst, wie strukturiert es ist, wie sicher unser Land ist, wie wunderschön unser Land ist … das wird dir mit jedem Mal noch bewusster. 

Weekend: Gibt es ein Land, in das Sie unbedingt wieder wollen?     
Wolfgang Sila:
Irland! Ich bin sechs Mal dort gewesen. Die Menschen, die Freundlichkeit, die Pub-Kultur haben mich immer schon beeindruckt.

Weekend: Schauen Sie sich im Urlaub auch Brauereien an, und wo auf der Welt schmeckt das Bier am besten?       
Wolfgang Sila:
Schon, wenn es eine Möglichkeit gibt. Aber das ist nicht das Ziel. Und am besten schmeckt’s bei uns! Das hat mit Geschmacksgewohnheit und bester Qualitätzu tun. Wir haben schon eine sehr gute Bierkultur.  

Zur Person: WOLFGANG SILA

  • Jahrgang 1967
  • verheiratet, drei Söhne
  • kaufmännische Lehre bei Spar
  • begann in den 90ern mit Veranstaltungsservice
  • gründete 1996 s’Fäscht
  • ab 2014 Fohrenburger-Geschäftsführung übernommen

Mehr zum Thema: