Frau wird wegen Hose ausgelacht: Reagiert mit Güte

Es gibt Menschen, die sich permanent über die Optik anderer auslassen müssen, um sich selbst besser zu fühlen. Manche davon tun dies sogar so, dass ihr Gegenüber die Kritik gar nicht erst überhören kann.

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Harriet Rae und ihr "massives Lächeln" Foto: Harriet Rae/Facebook

Bösartige Worte und verächtliche Blicke musste auch Harriet Rae aus Cornwall, England unlängst an eigener Haut erfahren, denn offenbar war ihre kurze Hose den Verkäuferinnen des Drogeriemarkts „Superdrug“ Anlass für eine fiese Tratscherei. Die junge Frau konnte die beiden nicht überhören und hat sich aus diesem Grund zu Wort gemeldet – und zwar nicht mit Misshelligkeiten, sondern mit viel Liebe und Güte. Wer hätte gedacht, dass sie damit so viel öffentliche Aufmerksamkeit ernten würde? Ihr Posting wurde innerhalb kürzester Zeit fast 54.000 Mal geteilt, worüber sie selbst überrascht ist.

„Weder Worte noch Blicke haben mich verletzt“

Auf Facebook schreibt Harriet kurz nach dem Ereignis: „Keine Angst, ich habe eure Kommentare über mein Aussehen und meine Shorts gehört. Ihr habt laut genug gesprochen, sodass ich es höre. Es war offensichtlich nicht das erste Mal, dass ihr über ein anderes Mädchen gekichert und geredet habt, aber wenn ihr das normalerweise macht, schaut die Person, über die ihr spricht, weg und ihr macht sie traurig. Aber heute, um euren Gesichtsausdrücken nach zu urteilen, ward ihr nicht vorbereitet auf mein massives Lächeln. Nur, dass ihr es wisst, eure Worte haben mich nicht verletzt, und auch nicht eure Blicke“.

Viel Liebe und die Shorts

Da Cornwall eine überschaubare Gegend ist, hofft Harriet darauf, dass die beiden Verkäuferinnen ihre Nachricht lesen werden und fügt hinzu: „Könnt ihr etwas netter mit euren Worten sein? Manche Menschen haben nicht so eine dicke Haut wie ich (...) Also schicke ich euch als Antwort auf eure Kommentare viel Liebe“! Auch ein Foto von ihrem breiten Grinsen und der „lächerlichen“ Shorts fügt sie hinzu.

Offizielle Entschuldigung

Zwei Tage später gibt sie auf Facebook ein Update und schildert, dass sich das Head Office von „Superdrug“ bei ihr entschuldigt hat und Maßnahmen setzen will, damit Derartiges nicht mehr passiert. Informationen über die beiden Verkäuferinnen wollte Harriet auf Anfrage des Geschäftes aber nicht preisgeben, denn schaden möchte sie den beiden Frauen nicht, sondern nur einen kleinen Denkanstoß geben.

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