Ein Pinselstrich zum Glück

Sie hat das Malen zum Beruf gemacht: Die Birkfelderin Claudia Perhofer-Pöllabauer verriet uns in ihrem Atelier, woher die Leidenschaft zu den Farben rührt.

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Foto: Weekend Magazin

Ein verträumter Blick, zarte Farbspuren auf dunklem Holz … Schon an der Eingangstür lässt sich erahnen, was uns in der kommenden Stunde erwartet. Denn das Haus der Familie Perhofer ist Galerie, Atelier und Ausstellungsfläche zugleich. Kein Zentimeter, der nicht gefüllt ist mit Farbe, Kreativität und Kunst. Dahinter steckt die 39-jährige Claudia Perhofer-Pöllabauer. Nach und nach hat sie ihr Zuhause in ein bewohnbares Kunstobjekt verwandelt. Allein der Stiegenaufgang ist beeindruckend. „Die Bilder tausche ich aber regelmäßig aus, je nachdem was mir gerade gefällt“, lacht sie, als sie unsere erstaunten Blicke sieht.

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Foto: Weekend Magazin


Voller Emotion. Bei einer Tasse Kaffee und hausgemachtem Apfelstrudel erfahren wir dann, wie sie zum Malen gekommen ist: „Das hat vor rund 20 Jahren begonnen. Da habe ich mir zum ersten Mal Bücher über Malerei besorgt und angefangen mit Ölfarben zu experimentieren. Nach und nach habe ich dann Kurse in Graz und Wien besucht und irgendwann bin ich auf Acrylfarben gestoßen …“, erzählt sie. Und die haben sie bis heute nicht mehr losgelassen. Die Techniken hat sie sich alle selbst beigebracht und nach wie vor sprudeln die Ideen nur so aus ihr heraus. Lampenschirme, Taschen, Stühle: Kunstvoll verziert bekommt mancher Alltagsgegenstand so einen ganz besonderen Reiz.  

Farbenfroh. Aktuell faszinieren sie vor allem weibliche Porträts: „Im Gegensatz zur abstrakten Malerei kann ich hier meine Emotionen viel stärker einfließen lassen“, erklärt Claudia. Für ihr Schaffen als Künstlerin ist das ein ganz wesentliches Element ihrer Gestaltung. Auch der Austausch mit anderen Kunstschaffenden spielt eine wichtige Rolle. So ist sie etwa in der „Akunale“ aktiv, einer Kunstgruppe aus Weiz, die regelmäßig Ausstellungen organisiert. Dort traf sie auch auf die Keramikkünstlerin Petra Schweiger, mit der sie zusammen originelle Lampen entwirft, die dann auf Kunstmärkten in der ganzen Steiermark verkauft werden.

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Foto: Weekend Magazin


Blick ins Atelier. Wir wollen mehr über Claudias Arbeitsalltag erfahren: Wie lebt es sich als freischaffende Künstlerin? Geregelter als so mancher vielleicht vermutet. „Ich bin eigentlich jeden Vormittag im Atelier. Zwischen halb acht und zwölf male ich, dann kommen die Kinder (Anm.: Mattheo, 7 und Maya, 9) aus der Schule. Manchmal kann ich mich dann auch noch am Nachmittag in mein Reich zurückziehen, aber das ist von Tag zu Tag unterschiedlich“, verrät sie. Vor allem, wenn eine große Ausstellung ansteht, ist die Arbeit hier besonders intensiv. Unterstützung erhält sie dann von ihrem Mann Wolfgang, der in Birkfeld eine Werbeagentur betreibt. Gemeinsam haben sie auch die Idee zu den Taschen entwickelt, auf die Claudia ihre Bilder druckt.

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Foto: Weekend Magazin

Gewinnspiel

Aktuell kann man Claudias Kunstwerke übrigens im Almwellnesshotel Pierer auf der Teichalm bewundern. Und für alle, die noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk sind: Zusammen mit dem Weekend Magazin hat die Künstlerin eine brandneue Tasche ausgewählt, die wir unter unseren Lesern verlosen dürfen. Einfach nachfolgende Frage beantworten und schon seid ihr mit dabei:

Gewinnen Sie eine exklusive Tasche von Claudia Perhofer-Pöllabauer

Teilnahmeschluss: 30.11.2018

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