Ungiftig und günstig: Plastilin selbst gemacht!

Billig und absolut babytauglich! Mit nur wenigen Zutaten kann man selbst Knetmasse herstellen, die unbedenklich auch mal im Mund der Liebsten landen dürfen. Schmecken tut sie zwar nicht, aber sie macht auch garantiert keine Bauchschmerzen.

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Foto: Marie/Baby, Kind & Meer

Kennen Sie ein Kind, das nicht gerne mit Knetmasse spielt? Eben! Plastilin ist einfach ein super Spiel. Auch Erwachsene lieben es Kügelchen zu formen, kleine Häuser zu bauen oder Schlangen-Armbänder zu designen. Irgendwann wird aus den verschieden bunten Stangen ein brauner Knäuel, der hart wird und im Müll landet. Das macht bei unserem Rezept gar nichts. Hier ist nur Natur drin! Man benötigt 1 Tasse Salz, 2 Tassen Mehl, 1 Teelöffel Weinsteinsäure oder Alaun (gibt's im Reformhaus oder in der Apotheke), 1 Esslöffel Öl (Baby- oder Speiseöl, alles ist möglich), 1,5 Tassen kochendes Wasser, Lebensmittelfarbe. 

So geht's 

Wer eine Küchemaschine gibt am besten Mehl, Salz und Weisteinsäure (oder Alaun)  in die Maschine und mischt das ganze gut durch, später kommt Öl und das kochende Wasser dazu. Alles gut durchkneten lassen bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Wer lieber selbst knetet, kann das auch machen. Wegen dem heißen Wasser empfiehlt sich zunächst den Kochlöffel und erst später die Hände zu verwenden. Dann ein paar Spritzer Lebensmittelfarbe dazu, nochmal durchkneten und fertig! Die Knetmasse hält bei kühler und luftdichter Lagerung (zB. in einer Plastikbox) bis zu einem halben Jahr. Geknetete Kunstwerke lassen sich auch haltbar machen, wenn man sie ca. 45 Minuten bei 120 Grad im Backofen bäckt.