Wien Mitte The Mall: Künstler schafft „urban jungle“

Mit großflächigen Wandgemälden ist der Wiener Künstler Emanuel Jesse in ganz Europa und darüber hinaus erfolgreich. Sein neuestes Streetart-Projekt „urban jungle“ widmet er dem Zusammenleben von Mensch und Tier in der Stadt. Die Lüftungstürme von Wien Mitte The Mall wurden dafür mit einem Muster aus Tiergrafiken und floralen Motiven überzogen.

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Bei der Planung von Wien Mitte The Mall wurde großer architektonisch-künstlerische Akzente gelegt. Foto: WIEN MITTE The Mall

Florale Motive, Vögel, fließende Muster – das alles in feinen Details mit zarten Strichen ausgeführt. Die großflächigen Wandgemälde von Emanuel Jesse finden sich auf Bahnhöfen, Hochhäusern, ja sogar auf Flugzeugen in ganz Europa und darüber hinaus. Jetzt schmücken seine Motive auch die Lüftungstürme von Wien Mitte The Mall. Das Werk „urban jungle“ soll „… ein Bewusstsein schaffen für den gemeinsam genutzten Lebensraum von Mensch und Tier in einer urbanen Landschaft“, so Jesse. Zu sehen sind tierische Stadtbewohner, die in unmittelbarer Nähe zu Wien Mitte The Mall ihren Lebensraum haben. Etwa Fische aus dem Wienfluss, die den Zufluss in den Donaukanal als Laichplatz nutzen. Oder Tauben, die aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken sind. Aber auch Tiere, die eher im Verborgenen leben, wie Igel aus dem Stadtpark oder Fledermäuse, die dort nachts ihre Kreise ziehen, finden auf den Kühltürmen ihren Platz.

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Die großflächigen Wandgemälde von Emanuel Jesse finden sich in ganz Europa und darüber hinaus. Foto: WIEN MITTE The Mall

Kontrast zum harten Beton

„Die überdimensionale Darstellung der Tiere lenkt die Aufmerksamkeit nicht nur auf den gemeinsamen Lebensraum, sondern auch auf die städtische Natur, die es zu entdecken gilt“, erklärt Jesse. „Die floralen Elemente, die die Tiere umgeben, sind an Büropflanzen angelehnt und dienen durch ihre organische Form einerseits als Kontrast zum harten Beton, andererseits verbinden sie die einzelnen Tierillustrationen zu einem zusammenhängenden Werk.“ Centermanager Florian Richter sagt: „Schon bei der Planung haben wir auf architektonisch-künstlerische Akzente großen Wert gelegt. So gab es seit der Eröffnung 2008 bereits zahlreiche Kooperationen mit den Institutionen der Umgebung wie dem Kunst Haus Wien, dem MAK, dem Wien Museum und der Universität für angewandte Kunst Wien.“

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Florale Motive, Vögel, fließende Muster – das alles in feinen Details mit zarten Strichen ausgeführt. Foto: WIEN MITTE The Mall

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