Tausendsassa Maximilian Werner

Maximilian Werner aus Feldkirch ist zwar erst 17 Jahre alt, trotzdem weiß der Jungspund, der schon ZIB-2-Moderator Armin Wolf aufgefallen ist, ganz genau, wohin seine Reise gehen soll. Zudem ist er ein Befürworter der Schulform Gymnasium.

Maximilian Werner
„Im Gymnasium bekommt man eine sehr gute Allgemeinbildung. Das ist gut so, und soll auch so bleiben.“ Maximilian Werner Sprecher, Jungjournalist, im Nebenberuf Schüler. Foto: walser-image.com

Weekend: Wer ist Maximilian Werner?
Maximilian Werner:
Ich bin 17 Jahre alt, bin nebenberuflich Schüler im Gymnasium, versuche mich derzeit als Sprecher im Sport und schreibe auch in Medien Berichte, hauptsächlich überFußball. Meine Zeit will ich aber vornehmlich mit der Familie und Freunden verbringen.

Weekend: Woher kommt die Leidenschaft zum Fußball?
Maximilian Werner:
Keine Ahnung, aber ich erinnere mich, dass ich 2008 – als Sechsjähriger – bei der Fußball-EM in Österreich/Schweiz schon eine Stecktabelle hatte und nach jedem Spiel diese Tabelle aktualisiert habe. Fußball selbst spiele ich furchtbar schlecht, weil ich zwei linke Füße habe. Jetzt bin ich aber doch so weit gekommen, dass ich meinem Hobby, Fußballspiele anzuschauen, nachkommen kann und keinen Eintritt zahlen muss.

Weekend: Hast du je einmal Fußball gespielt?
Maximilian Werner:
Nein, nicht wirklich, das hätte nichts gebracht.

Weekend: Dafür bist du als Lateinschüler wegen eines Nachzipfs bekannt geworden?
Maximilian Werner:
Ja, Armin Wolf hat meine Twitterbotschaft mitbekommen und dann tatsächlich in der ZIB2 verwendet. Mittlerweile bin ich aber ein guter Lateinschüler geworden. Das letzte Jahr habe ich mit einem Befriedigend abgeschlossen.

Weekend: Du bist ja auch Sprecher bei verschiedenen Sportveranstaltungen, wie kam es dazu?
Maximilian Werner:
Mein Onkel war Sprecher beim großen Rankweiler Nachwuchsturnier. Ich habe mich dafür interessiert - als er einmal kurz weg war, habe ich ein Tor angesagt. Das muss den Leuten gefallen haben, ich habe dann gefragt, ob ich das wieder machen könnte. So ist das gewachsen, als dann RW Rankweil einen Sprecher für die Spiele auf der Gastra gesucht hat, haben sie mich gefragt, das habe ich dann zwei Jahre lang gemacht.

Weekend: In welche Richtung willst du dich entwickeln?
Maximilian Werner:
Ich werde und will mich sicher in journalistischer Richtung weiter entwickeln. Davor denke ich aber, dass ich ein Studium absolvieren will. Ich werde aber einen Fachbereich anstreben, ein reines Publizistik-Studium wird es nicht werden. Vielleicht werde ich Politikwissenschaften studieren. Ich denke, die Ausbildung in einem Fachbereich ist notwendig, um darüber dann auch schreiben zu können.

Weekend: Wie hast du deine ersten journalistischen Erfahrungen in Erinnerung?
Maximilian Werner:
Ich wurde zu einem Cupspiel nach Parndorf geschickt – Altach spielte dort. Ich wurde ganz einfach ins kalte Wasser geworfen. So hat alles begonnen.

Weekend: Bleibts beim Sport, oder darf es auch was anderes sein?
Maximilian Werner:
Jetzt fühle ich mich im Sport wohl und will das auch weiter machen, aber ich kann mir auch vorstellen, irgendwann über andere Bereiche zu schreiben.

Weekend: Du hast dich kürzlich öffentlich für das Gymnasium als Schulform stark gemacht, warum eigentlich?
Maximilian Werner:
Ich denke, dass das Gymnasium eine gute Schulform ist. In eine HAK oder HTL wollte ich nicht gehen, da blieb das Gymnasium. Mittlerweile ist mir klar, dass man in dieser Schulform eine breite Allgemeinbildung bekommt, das ist gut so, und soll auch so bleiben.

Maximilian Werner
Maximilian Werner Foto: walser-image.com

Zur Person: MAXIMILIAN WERNER
Sprecher, Jungjournalist, im Nebenberuf Schüler

  • Schüler des BG Feldkirch Rebbergasse
  • 8. März 2002 in Innsbruck
  • Ledig
  • Schüler mit Hang zu Latein
  • Hobbies: Freunde treffen, Spaß haben

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