Taschengeld: Wann gibt's Kohle?

Sobald ein Kind rechnen kann, sollten Eltern sollten ihm auch zutrauen, mit Geld umzugehen. Wir haben die wichtigsten Fakten rund ums Taschengeld zusammen gestellt.

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Foto: Caro / Caro / picturedesk.com

Selbst ein paar Euros verwalten, davon einmal einen Lolli oder ein Eis kaufen, aufs Mickey-Mouse Hefterl sparen, in die Spardose stecken. Taschengeld ist wichtig, denn so bekommen Kinder ein Gefühl, den Wert von Dingen einzuschätzen und sich Geld einzuteilen. Wer Taschengeld bekommt, muss Entscheidungen treffen: Kauf ich mir das jetzt oder spare ich lieber? Experten raten, Kindergartenkindern und Schulkindern wöchentlich das Geld zu geben. Erst ab etwa zehn Jahren soind Kinder in der Lage, einen ganzen Monat zu überblicken und sich Geld einzuteilen. 

Taschengeldempfehlung

Unter 4 bis 5-Jährige kommen mit etwa 1 Euro pro Woche aus. So können sie sich ein Eis im Sommer oder Sticker, etc. finanzieren. Der Betrag kann sich pro Jahr um 50 Cent steigern. Mit 6 Jahren sind 2 Euro pro Woche angemessen. Zehnjährige sollten mit 15 Euro pro Monat das Auslangen finden. Jugendliche ab 14 Jahre bekommen im Durchschnitt 20 Euro, ab 18 Jahre geben Eltern meist bis zu 80 Euro monatlich her. Wichtiger noch als die Höhe, sind klare Regeln zum Verwendungszweck zu vereinbaren. 

Interesse wecken 

Besonders wichtig, um den Umgang mit Geld zu lernen, ist darüber zu sprechen. Wenn beispielsweise in der Familie größere Anschaffungen im Raum stehen, sollten die Kinder mit ein bezogen werden. Sie dürfen ruhig wissen, dass ein Fernseher nicht gratis ist und tägliche Besuche im Freizeitpark nicht finanzierbar sind. Im Supermarkt können Kinder lernen, Preise zu vergleichen oder man kann mit ihnen gemeinsam Sparpotenziale besprechen.