Steirische Autorin macht Kindern Mut

„Das geht gerade nicht“ oder „Das kannst du nicht“: Sätze wie diese gehören momentan zum Alltag in vielen Familien. Mit ihrem neuen Kinderbuch „Emma und die Federmaus“ will die Grazer Autorin Margit Wickhoff den Kleinsten wieder ein Stück Leichtigkeit zurückgeben.

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Das Bilderbuch "Emma und die Federmaus" ist eine spielerische Anleitung zum positiven Denken.  Foto: federmaus.at

Zwischen Homeoffice und Schulaufgaben ein bisschen Normalität zu bewahren ist für viele Familien gerade eine echte Herausforderung. Denn vor allem die Kleinsten treffen die Maßnahmen zur Corona-Krise stark: kein Spielplatz, kein Toben mit Oma und Opa und kein Kontakt zu den Nachbarskindern. Dazu kommen die Sorgen und Ängste der Eltern, die sich gar nicht immer so einfach verbergen lassen. 

Aber nicht nur in Zeiten der Krise ist das ein Problem: "Bis zu unserem 20. Geburtstag hören wir laut Untersuchungen etwa 150.000-mal, was wir alles nicht können", erklärt die Autorin Margit Wickhoff. Kein Wunder also, dass wir unseren kindlichen Entdeckerdrang, die Freude am Experimentieren und Ausprobieren irgendwann auf diesem Weg verlieren und an uns selbst zu zweifeln beginnen. Ihr neues Bilderbuch soll deshalb genau da ansetzen.

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Die Grazer Texterin Margit Wickhoff präsentiert gemeinsam mit ihrem Vater, dem Illustrator Reinhart Kerndle, ihr Debüt-Bilderbuch. Foto: federmaus.at

Mit ihrer liebevoll gestalteten Geschichte "Emma und die Federmaus: Der "Ich kann es"-Zauber" wollen Illustrator Reinhart Kerndle und Margit Wickhoff, selbst Mutter einer neunjährigen Tochter, die Chancen aufzeigen, die ein positiver Zugang zum Leben bietet. „Gerade in Zeiten, in denen unsere Welt aus den Fugen gerät, sollen mit unserem Buch viele, viele Kinder erfahren, dass wir unser Leben selbst in der Hand haben. Wir dürfen selbst entscheiden, wie wir mit Problemen und Schwierigkeiten umgehen. Das heißt nicht, dass wir alles durch die rosarote Brille betrachten sollen. Ja, und manchmal werden wir uns auch ordentlich anstrengen müssen. Aber wir sind überzeugt: Macht man aus einem „Das schaff ich nie“, ein von Herzen überzeugtes „Ich kann es“, wird auch scheinbar Unmögliches plötzlich möglich – selbst im Hinblick auf die aktuelle Krise", so die Autorin.

Wir finden: Einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert! 

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