Überraschende Studie: Selfies machen glücklich!

Kim Kardashian hat innerhalb von vier Tagen angeblich 6.000 (!) Selfies geschossen! Schenkt man einer aktuellen Studie Glauben, müsste sie eine überglückliche Frau sein, denn regelmäßige Selfies steigern die Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein.

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Kim und Lindsay müssen sehr glücklich sein Foto: kimkardashian/lindsaylohan/Instagram

Die einen sprechen von Zeitgeist-Narzissmus, die anderen von einer Zwangsstörung und einzelne Untersuchungen sogar von einer psychopathologischen Persönlichkeit, wenn jemand viele Selfies macht. Doch jetzt wissen wir dank neuesten Studienergebnissen, dass Selfies überraschenderweise positive Effekte auf uns haben können. Forschern der University of California zufolge macht das regelmäßige Knipsen sowie Teilen von Selbstporträts glücklich.

Turbo für Selbstbewusstsein

Den Resultaten gemäß kurbeln sie das Selbstbewusstsein sowie das Wohlgefühl an. Für die Untersuchung wurden Studenten im ersten Uni-Jahr rekrutiert, da diese tendenziell mehrere Sorgen haben wie finanzielle Schwierigkeiten oder die große Entfernung von Zuhause. Folgen wie Isolation oder Dauerstress sind dabei keine Seltenheit und können nicht nur zu schlechten Leistungen, sondern auch zu Depression führen . Das Hantieren mit dem Handy würde diesen Konsequenzen jedoch Einhalt gebieten.

Unterschiedliche Motive

Nachdem die Probanden einen Fragebogen ausgefüllt hatten, wurden sie gebeten, neben ihren Alltagsroutinen auch - je nach Einteilung - drei Selfies oder Fotos am Tag zu machen und so ihre Stimmung zu dokumentieren. Die Ergebnisse: Personen, die Selfies schießen, sind selbstbewusster und fühlen sich in ihrer eigenen Haut wohler. Jene, die angenehme Objekte fotografieren, sind reflektierter und wertschätzender und Menschen, die Fotos machen, um andere glücklich zu stimmen, sind gelassener und können durch Freunde und Familie leichter Stress abbauen.

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