Seefestspiele Mörbisch mit Kärntner "Vogelhändler"

Dagmar Schellenberger, Intendantin der Seefestspiele Mörbisch, spricht über ihre letzte Saison, ihr Erfolgsgeheimnis und den "Vogelhändler" aus Kärnten.

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Dagmar Schellenberger setzt in Ihrer Abschluss-Saison in Mörbisch auf den zünftigen Operettenklassiker "Der Vogelhändler". Foto: Seefestspiele Mörbisch/Tschank

Die Seefestspiele Mörbisch begehen 2017 ein besonderes Jubiläumsjahr. Seit 60 Jahren werden dem Publikum Programme der Superlative geboten. Was ist das heurige Highlight?

In diesem Jahr ist das „Der Vogelhändler“. Ein Stück, das nicht oft gespielt wird, dessen Melodien aber dennoch bekannt sind. Dazu werden wir in der Zeit vom 7. Juli bis 19. August im Rahmen jeder Aufführung jeweils zwei große Künstler, die die Geschichte der Seefestspiele mitgeschrieben haben, auf der Bühne zu Interviews und in den Pausen zu Autogrammstunden bitten.

Sie sind seit 2012 Intendantin, dies ist Ihre letzte Saison. Worauf sind Sie stolz?

Als ich die Seefestspiele übernommen habe, hatten wir mit sinkenden Publikumszahlen zu kämpfen. Mein Team und ich konnten mit qualitativ hochwertigen Produktionen und umwerfenden Schauspielern den Trend umkehren und wieder junges Publikum anlocken.

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Bezaubern in Mörbisch als Vogelhändler Adam und Postbotin Christel: Thomas Ebenstein & Sieglinde Feldhofer. Foto: Seefestspiele Mörbisch/Jerzy Bin

Heuer haben die Seefestspiele Mörbisch eine besondere Verbindung zu Kärnten?

Der Kärntner Thomas Eberstein - er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper - übernimmt die Hauptrolle des Vogelhändlers Adam. Er trainiert schon fleißig sein Tirolerisch.

Weitere Infos gibt's unter www.seefestspiele-moerbisch.at.

 

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