Sebastian Kurz auf Stippvisite in Wals-Siezenheim

Der Außenminister spricht nicht nur vor der UN-Generalversammlung in New York, sondern auch mit den Walser Bürgern im Laschenskyhof.

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Das Foto zum Ministerbesuch: Sebastian Kurz mit Bürgermeister Joachim Maislinger und JVP-Generalsekretär Stefan Schnöll (v. li.). Foto: Gemeinde Wals-Siezenheim

Ein Außenminister, der Zeit findet, sich außerhalb der Wahlkampfzeiten mit Bürgern zu treffen, das kommt nicht oft vor. So war der Laschenskyhof in Wals-Siezenheim bis zum letzten Stehplatz besetzt, als Sebastian Kurz für eine Stippvisite vorbeischaute. Organisiert hatten den Termin Bürgermeister Joachim Maislinger und der Generalsekretär der Jungen Volkspartei, Stefan Schnöll. Der „Ur-Viehausener“ und studierte Jurist Schnöll war vor einem Jahr von Bundesobmann Sebastian Kurz an die Spitze der VP-Nachwuchsorgansiation geholt worden. Im Gasthaus resumierte Kurz seine bekannten Positionen zur Flüchtlingskrise in Europa.

Migration im Fokus. Es sei eine richtige Entscheidung gewesen, die Balkanroute zu sperren, so Kurz. Die Außengrenzen der EU müssten dauerhaft „geschützt“ und Anhalte- und Asylzentren auf Inseln im Mittelmeer errichtet werden. Die österreichische Mindestsicherung dürfe nicht als Anreiz zur Einwanderung dienen und es müsse mehr internationale Unterstützung für Kriegsflüchtlinge vor Ort geben. Da den Bürgern von Wals-Siezenheim die chaotische Lage im vergangenen Herbst noch im bester Erinnerung ist – die Grenzgemeinde war vom Flüchtlingsstrom Richtung Deutschland stark betroffen – fand Kurz’ Rede ungeteilte Zustimmung. Viele Einheimische nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder das Smartphone für ein Selfie mit dem Minister zu zücken. Das Bad in der Menge genoss der jüngste Außenminister Europas und der zweiten Republik sichtlich.

 

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