Ab ins Schwimmbad: Saisonstart mit neuen Regeln

Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielt: Mit dem beginnenden Pfingstwochenende sperren die Wiener Bäder wieder auf. Die Stadt setzt auf möglichst risikofreien Spaß im kühlen Nass. Fürs Ein- und Abtauchen müssen sich Badenixen mit den neuen Regeln erst vertraut machen.

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Foto: istock.com/petrenkod

Jetzt geht´s los! 17 Sommerbäder, 10 Familienbäder, die Hallenbäder Hütteldorf und Brigittenau mit Außenanlagen, sowie der Freibereich des Jörgerbades haben endlich wieder ihre Tore geöffnet.

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Bringt im Bad den Ball wieder ins Spiel: Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Foto: PID/VOTAVA
„In den letzten Wochen haben die Mitarbeiter der Bäder mit Hochdruck daran gearbeitet, dass der Badebetrieb unter den neuen Rahmenbedingungen so rasch wie möglich starten kann. Jetzt hoffen wir alle nur noch auf schönes Sommerwetter in den kommenden Wochen", so Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky zum Start in die neue Saison.

Basierend auf den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums wurden für den Sommer 2020 die Baderegeln adaptiert. Ziel ist ein möglichst riskikofreies Freizeiterlebnis. 

Baderegeln für den Sommer 2020

Der Einlass ist für eine Person je 10 Quadratmeter Liegefläche gestattet.

Die Benützung der Schwimmbecken ist für eine Person je 6 Quadratmeter Wasserfläche gestattet.

Beim Einlass sowie am gesamten Badegelände ist ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Badegästen einzuhalten, ausgenommen sie leben im gemeinsamen Haushalt.

Die Zahl der auszugebenden Umkleidekästchen werden entsprechend reduziert.

In Schwimmbecken ist ein Mindestabstand von 1 bis 2 Metern, in Naturgewässern von 3-4 Metern einzuhalten. 

Die allgemeinen Hygieneregeln sind einzuhalten, besondere Hygiene wird in Sanitärräumen und Schwimmbecken erwartet.

In allen Innenräumen ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.

Das Verweilen an Einstiegen, Beckenrändern und Beckenumgängen ist nicht gestattet.

Ansammlungen sind zu vermeiden, ausgenommen ist ein geregeltes Anstellen an Wasserrutschen, Sprungtürmen oder Gastronomie.

Mit Hinweisschildern, Piktogrammen und dem Bäderpersonal will man auf die Einhaltung achten.„Wir appellieren hier auch an die Eigenverantwortung der Badegäste, aufeinander Rücksicht zu nehmen und auf ihre Kinder zu achten“, setzt Wiens Bäderchef Hubert Teubenbacher auf die Kooperationsbereitschaft der Wiener.

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Start in die Badesaison 2020: Stadtrat Jürgen Czernohorszky und Bäderchef Hubert Teubenbacher. Foto: PID/VOTAVA

 

Die freien Badeplätze werden heuer unter der Bäderampel sowie der App „Stadt Wien Life" angezeigt. Sollte ein Bad voll sein, wird das vor Ort durch Hinweisschilder sowie die „Blaue Fahne“ angezeigt.

Sondertarife

Aufgrund der Regeln und Einschränkungen werden die Eintrittspreise deutlich reduziert: Kleinkinder bis 6 Jahre kommen gratis ins Bad (Karte erforderlich). Bis zu 14 Jahren zahlt man einen Euro. Wichtig: Der Eintritt für Kinder unter zehn Jahren ist nur in Begleitung eines aufsichtspflichtigen Erwachsenen gestattet. 

Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren, Senioren ab 63 Jahre und Saisongäste müssen zwei Euro zahlen, Erwachsene in dieser Saison drei Euro berappen.

Spielen und Schmausen

Spielplätze sind geöffnet, Volleyball, Tennis und Tischtennis darf unter Einhaltung der Abstandsregeln gespielt werden. Im Strandbad Alte Donau wurde ein zweiter Beach-Volleyball-Platz errichtet. Fußballspielen ist noch nicht gestattet. Für Gastronomie- und Freizeitbetriebe gelten die aktuellen rechtlichen Bestimmungen und Empfehlungen. Kinderclubs finden nur in größeren Sommerbädern statt.

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