Österreicher siegt in Schweden beim Trabrennen

Wie jedes Jahr traf sich die Welt-Elite des Trabrennsports auf der Trabrennbahn in Solvalla zum sogenannten "Elitelopp-Meeting" - und ein Österreicher war mitten drin. Mit knapp 40.000 Besuchern gilt die Veranstaltung in Stockholm als eines der größten Rennmeetings weltweit.

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Von li. nach re.: Präsident Mag. Wilhelm Huemer, Vizepräsident Mag. Kurt Ehninger, Dr. Ulrich Guserl Foto: Linzer Traberzucht- und Rennverein
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Impressionen von der Trabrennbahn Solvalla Foto: Linzer Traberzucht- und Rennverein
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Der österreichische Sieger Johan Untersteiner mit seinem Pferd Aelos Kronos Foto: Linzer Traberzucht- und Rennverein
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Von li. nach re.: Mag. Wilhelm Huemer, Sieger Johan Untersteiner, Willi Huemer, Stefan Huemer Foto: Linzer Traberzucht- und Rennverein
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Sieger des Elitloppet: Dijon mit Fahrer Romain Derieux Foto: Linzer Traberzucht- und Rennverein

Die besten Pferde Europas kämpften in 12 Rennen um insgesamt 1,4 Mio Millionen Euro. Die Wettumsätze lagen bei unglaublichen 38 Millionen Euro an diesem spektakulären Rennwochenende.

Beste Stimmung

Die Stimmung auf der Rennbahn gleicht jedes Jahr einem Volksfest, und die Spannung stieg von Rennen zu Rennen. Im Rennen Nr. 8 war es dann so weit: Der Trabrennprofi mit österreichischen Wurzeln Johan Untersteiner (sein Vater Peter Untersteiner ging 1966 nach Schweden) trat mit seinem Ausnahmepferd Aelos Kronos gegen 11 Kontrahenten im zweitgrößten Rennen des gesamten Wochenendes an. Obwohl ihm als Außenseiter keine großen Chancen eingeräumt wurden, kämpfte er sich in eindrucksvoller Manier ins Ziel und gewann letztendlich mit mehreren Längen Vorsprung – und das in Weltrekordzeit. Er sicherte sich damit ein Preisgeld von 1 Millionen Kronen und den tosenden Applaus zehntausender Fans.

Dramatik pur

Auch das Hauptrennen war an Dramatik kaum zu überbieten, musste doch der Top-Favorit Readly Express verletzungsbedingt nur wenige Minuten vor dem Start zurückgezogen werden – und dies im letzten Rennen seiner Karriere! Am Ende war es wieder ein Außenseiter, der zur Überraschung aller siegte: Das französische Pferd Dijon mit Fahrer Romain Derieux ließ die Konkurrenz im Zieleinlauf hinter sich und darf sich nun Elitloppet-Champion 2019 nennen.