Schmankerlreise

Das Waldviertel kann nicht nur mit riesigen Wackelsteinen und Hochmooren aufwarten, sondern auch mit einzigartigen Spezialitäten.

Karpfen_1 © Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum.jpg
Foto: Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum

Schon seit dem Mittelalter werden in den Waldviertler Teichen Karpfen gezüchtet. Mit unglaublichen 500 Tonnen Jahresproduktion in mehr als 1000 Teichen ist das Waldviertel heute Österreichs größte Karpfenzuchtregion. Lange Zeit galt der Karpfen nicht gerade als der ideale Speisefisch. Zu Unrecht wie auch Dipl-Ing. Willibald Hafellner, Obmann des Vereins Genuss Region Walviertler Karpfen, bestätigt: „Durch die Haltung  - die Zahl der Fische pro Teich ist limitiert -  und das langsame Wachstum haben die Karpfen ein fettarmes, kerniges Fleisch und einen zarten arttypischen Geschmack“.

Abfischen

Im Herbst „kochen“ die Teiche, es wird abgefischt. Dabei wird das Teichwasser abgelassen und die Karpfen werden mit großen Netzen und Keschern gefangen und in Sortierbottiche gegeben. Ein Fest für die gesamte Region!

Markenzeichen Mohn

Der Mohn gehört zum Waldviertel wie die frische Luft und die raue Landschaft, der Anbau lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Jährlich werden heute 1500 Hektar Mohn gepflanzt, Schmankerl wie Mohnzuzzler, Mohntorte, Mohnnudeln uvm. sind längst legendär und sollten jeden Besuch im Waldviertel krönen.

Mohn_3 © Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum.jpg
Foto: Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum

Das Mohndorf

Seit 1989 widmet sich in Armschlag im Bezirk Zwettl sogar ein ganzer Ort dem Thema Mohn: Es gibt einen Mohnlehrpfad, ein aus Holz geschnitztes „Mohnumnet“, einen Mohnexpress, der im Juli die Gäste zu den Mohnfeldern bringt, einen Mohnbauernladen und das längste Mohnblumengemälde der Welt. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der kann beim Mohnwirt Neuwiesinger einen Häferlgucker-Kochkurs besuchen und mit der Mohnwirtin ein 3-gängiges Menü kochen. Termine siehe www.mohndorf.at