Opernball-Lady Maria Großbauer im Weekend-Interview

Anlässlich der Erneuerung der Partnerschaft des Opernballs mit der Wein- und Sektkellerei Schlumberger haben wir Opernball-Organisatorin Maria Großbauer zum Interview getroffen.

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Die Opernball-Organisatorin lässt sich auch schon mal von Staatsoperndirektor Meyer inspirieren. Foto: Schlumberger

Weekend: Gratulation zur Partnerschaft!

Maria Großbauer: Wir haben den Vertrag eben verlängert, das freut uns ganz besonders. Wir haben sozusagen noch einmal „Ja“ zueinander gesagt und machen gemeinsam weiter. Schlumberger bringt die beste Medizin für alle Ballgäste mit: den Sekt. Denn natürlich ist es heiß am Opernball und man braucht eine Erfrischung, möglichst prickelnd!

 

Weekend: Wie laufen die  sonstigen Vorbereitungen?

Großbauer: Wir haben sofort nach dem letzten Ball mit den Vorbereitungen für den kommenden Ball begonnen. Der nächste Ball wird ganz besonders: Die Wiener Staatsoper feiert heuer ihren 150. Geburtstag!

 

Weekend: Was können Besucher denn anlässlich des Jubiläums erwarten?

Großbauer: Der Opernball feiert natürlich jedes Jahr die Oper – aber heuer wegen des Geburtstages noch mehr als sonst. Es sind verschiedene, besondere Dinge geplant, aber Genaueres können wir jetzt noch nicht verraten … Das Schöne am Opernball ist aber auch, dass es nicht nur Neues, sondern auch Langfristiges gibt. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit,  in der sich ständig alles ändert. Da ist es schön, wenn man sich auf etwas verlassen kann – so wie auf den Opernball. Und wenn wir uns als Staatsoper auf Partner verlassen können. Der Sinn des Opernballs ist es ja auch,  Geld für die Staatsoper zu sammeln. Schlumberger unterstützt uns hier als Sponsor sehr stark. Das ist für uns eine wirklich wichtige Sache.

 

Weekend: Sie organisieren den Opernball heuer zum dritten Mal. Wo kann man Ihre Handschrift am deutlichsten erkennen?

Großbauer: Ich hoffe, in möglichst vielen Details! Ich versuche am Ball immer viele Opernzitate zum Leben zu erwecken. Die Tiara hat heuer zum Beispiel das Rheingold aus Wagners Ring der Nibelungen zum Thema. Der Opernball 2019 wird mit Sicherheit dramatischer und opulenter sein. 2018 waren wir ja sehr romantisch, es wird ein bisschen dramatischer werden, das kann ich auf jeden fall schon verraten.

 

Weekend: Weekend:  Gibt es Veranstaltungen, die Sie persönlich auch für die Organisation des Opernballs inspirieren?

Großbauer: Bälle in dieser Dimension gibt es ja auf der ganzen Welt gar nicht, da sind wir schon einzigartig. In gewissen Details lasse ich mich von ganz unterschiedlichen Bereichen inspirieren. Inspiration kann man auch bei einer Geburtstagsfeier oder einem anderen Anlass finden. (Staatsoperndirektor Dominique Meyer nickt Großbauer zu). Also ich lasse mich zum Beispiel auch vom Herrn Direktor inspirieren.
 

Weekend: Ihre Muse?

Großbauer: Ja, durchaus! (lacht) Mal umgekehrt – eine männliche Muse haben nicht so viele …

 

Weekend: Frau Großbauer, vielen Dank für das Gespräch!

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