Österreichischer Digitalisierungsmarkt: Easy Software auf Wachstumskurs

Der deutsche IT-Großkonzern Easy Software sieht großes Potenzial in Österreich. Seit 1994 wird ein Standort in Salzburg betrieben. Das Wachstum beträgt hier mehr als 35 Prozent und entsprechend investiert das Unternehmen in den Standort und die Fachkräfte.

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(v.l.n.r.) Sabine Hagenauer-Wehner (Leiterin des Bereichs Personalsysteme und Prozesse bei ÖBB-BCC GmbH), Dieter Weißhaar (CEO der Easy Software) und Lisa Skelnik (Easy Software AG). Foto: Jana Madzigon / Easy Software

„Die EasyGruppe ist von 310 auf 387 Mitarbeiter im ersten Halbjahr 2019 gewachsen. Nun wollen wir vor allem hier in Österreich weitere Arbeitsplätze schaffen“, so Dieter Weißhaar, CEO der Easy Software AG im Rahmen des Pressegesprächs. „Die Easy Türkei ist dieses Jahr deutlich gewachsen, dieses Potenzial sehen wir auch in Österreich.“ Österreich ist ein Land mit Vorreiterqualitäten in Bezug auf standortpolitisches Fördern von Digitalisierungsentwicklungen und -kompetenzen. Auch deutsche Unternehmen können einiges vom dynamischen Digitalisierungsmarkt in Österreich mitnehmen, bekräftigt das Unternehmen. Dem Potenzial wird mit dem Ausbau der Präsenz in Österreich Rechnung getragen. In Salzburg soll die Mitarbeiterzahl auf mindestens 15 Mitarbeiter aufgestockt werden.

Konkrete Pläne

Neben den Ausbauplänen wurde auch die Easy X/O-App als aktuelles Leuchtturmprojekt vorgestellt. Mittels dieser App können Unternehmen die Nutzererfahrung von Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Partnern in Bezug auf ihre Geschäftsprozesse messen und interpretieren. Die X/O-App ermöglicht eine Echtzeit-Analyse und eine Sammlung von Erfahrungen im gesamten Ökosystem eines Unternehmens.

Best Practice ÖBB

Zudem stand die Präsentation eines bereits erfolgreich realisierten Kundenprojektes auf der Tagesordnung: Vorgestellt wurde die Digitalisierung der HR-Prozesse beim größten österreichischen Infrastruktur-Dienstleister, den ÖBB wurde vorgestellt. „Die modularen Lösungen der Easy Software AG schlossen  die Lücken unseres SAP-Personalwirtschaftssystems und ebneten den Weg zu effizienten und flexiblen HR-Prozessen“, sagt Sabine Hagenauer-Wehner, Leiterin des Bereichs Personalsysteme und Prozesse bei ÖBB-BCC GmbH.

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