Sind Sie Mamas Liebling? Kein Grund zur Freude!

Man könnte meinen, dass jenes Kind, das von der Mutter bevorzugt wird, am glücklichsten ist. Das ist jedoch nicht ganz richtig, denn laut Studienerkenntnissen hat diese starke Bindung eine gefährliche Konsequenz.

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Mutter und Tochter beim Lesen Foto: gpointstudio/ iStock/ Thinkstock

Forscher haben herausgefunden, dass bevorzugte Kinder mit höherer Wahrscheinlichkeit an einer Depression leiden als „Zweitrangige“. Doch warum sollen gerade Lieblingskinder unter der Präferenz leiden? Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt damit, dass unter anderem die mögliche Geschwister-Rivalität eine große Rolle spielt.

Spannung und Verpflichtung

Studienleiter Jill Suitor der Purdue University erklärt, dass Kinder, die die größte emotionale Bindung zur ihrer Mutter haben, auch mehrere Symptome einer Depression aufzeigen. Ursache dafür ist einerseits die größere Spannung und Konflikttendenz zwischen den Geschwistern und das Gefühl einer stärkeren Verpflichtung für die Eltern andererseits. Für die Studie wurden 725 erwachsene Kinder im Durchschnittsalter von 49 Jahren zu ihrer emotionalen Nähe, ihrem Konfliktverhalten, Stolz und Enttäuschung befragt. 

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Bub weint in Ecke Foto: BrianAJackson/ iStock/ Thinkstock