Liebe ist größer als Angst

Es sind gerade Zeiten wie diese, in denen sich die wahre Natur des Menschen zeigt. In Österreich können wir stolz sagen, dass sich der Großteil der Bevölkerung hilfsbereit und solidarisch für andere einsetzt. Überall im Land werden Initiativen gegründet, um den Älteren und Schwächeren in dieser besonders schwierigen Zeit unter die Arme zu greifen.

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Foto: wildpixel/istock

·         Team Österreich – Wir. Gemeinsam. Jetzt.: Das Team Österreich gibt es bereits seit 2007. Die Hilfsplattform wurde von Ö3 und dem Roten Kreuz gegründet wurde, um in Krisenzeiten Nachbarschaftshilfe zu leisten. Nach dem Prinzip der freiwilligen individuellen Mithilfe kann man sich online registrieren und sobald jemand Unterstützung in der Heimquarantäne benötigt, seinen Beitrag leisten. Anmelden könnt ihr euch hier.

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Foto: Team Österreich Grafik

 

·         Jung hilft Alt: Die Stadt Graz hat gemeinsam mit der ÖH Uni Graz das Hilfsprojekt „Generationensoli“ ins Leben gerufen. Studenten konnten sich per Mail freiwillig melden, um für ältere Menschen und Risikogruppen einkaufen zu gehen oder Medikamente zu besorgen. Das Projekt fand riesigen Anklang: Innerhalb weniger Tage meldeten sich über 700 Freiwillige. Durch die hohen Anmeldungszahlen gibt es derzeit sogar einen Listenstopp.

 

·         Talto – Talents of Tomorrow: Bei Talto handelt es sich um eine Jobbörse, bei der man kostenlos Inserate für Kinderbetreuung und Essenszustellung im Netz aufgeben kann. Diese Initiative wurde vom Samariterbund Gruppe Graz ins Leben gerufen und bildet gemeinsam mit der Stadt Graz und der ÖH das Projekt „Zusammenhalt Graz“. So soll die Versorgung aller Bürger gewährleistet werden. Wer mithelfen möchte, kann einfach eine E-Mail an service@talto.com schicken!

 

·         Essen für Alltagshelden: Diese schöne Idee stammt aus Wien: Das Hildebrandt Café kocht für Systemerhalter. Letzte Woche wurden bereits die Mitarbeiter von Spar mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt, in den folgenden Wochen sollen auch weitere Alltagshelden vom Café bekocht werden.

 

·         Bunte Idee: Die in Stattegg lebende Kolumbianerin Juanita Guerra Arellano ist Näherin („Juanitas Nähbox“) und hat sich etwas Besonders einfallen lassen: Sie näht „Niesschutzmasken“ aus bunten Tüchern, die bei der Busstation Hub-Stattegg frei entnommen werden können. Die Masken bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Corona-Virus, aber sie schützen vor dem Husten und Niesen anderer. Und zaubern jedem ein Lächeln ins Gesicht.

 

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Foto: Juanitas Nähbox

·         Kochen und Gutes tun: Eigentlich verwöhnt der Haubenkoch Alexander Posch seine Gäste im Restaurant Vinea in Ehrenhausen  – während der Corona-Krise muss das Gasthaus aber nun geschlossen bleiben. Nun dürfen sich andere über sein Essen freuen: In der Zeit der Krise kocht er für den Vinzi-Bus in Graz.

 

·         Du-bist-nicht-allein-Hotline: Die Diözese Graz-Seckau hat eine Hotline für telefonische Seelsorge während der Corona-Krise eingerichtet. Somit können auch Menschen, die sich alleine in Quarantäne befinden und sich einsam und alleine fühlen, jemanden ihre Gedanken und Sorgen erzählen. 

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