Liebe auf Distanz – 6 Tipps für die Fernbeziehung

Der Corona-Virus stürzt auch Liebende in extreme Situationen: Während manche Paare ständig aufeinander in Hausquarantäne sitzen, müssen andere gänzlich auf die Nähe des Partners verzichten – Stichwort Fernbeziehung. Wir haben mit einer Expertin gesprochen und geben sechs Tipps, wie die Liebe solch schwierige Zeiten übersteht.

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Der Corona-Virus sorgt für unsichere Zeiten – auch was die Liebe betrifft. Vor allem Fernbeziehungen, egal ob tausende oder wenige Kilometer entfernt, kann es schwer treffen. Der Grund? Die Unsicherheit, wann man den Partner das nächste Mal in die Arme schließen kann. „Der gewohnte Rhythmus einer Fernbeziehung kann durch Corona aus dem Gleichgewicht geraten“, meint auch die Klinische- und Gesundheitspsychologin Christa Schirl (www.christa-schirl.at). Was noch dazukommt, ist die psychische Belastung, die von dem Virus ausgeht. „Die Krise belastet, der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit tritt oft vermehrt auf und kann schwer gestillt werden, wenn der Partner weit weg ist. Körperliche Nähe beruhigt – dieser Faktor fällt jedoch weg“, so Schirl weiter. Doch trotz Distanz kann man sich nah bleiben. Wie? Mit den folgenden sechs Tipps.

Regelmäßiger Kontakt

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, regelmäßig mit dem Partner in Kontakt zu bleiben. Wenn die körperliche Nähe nicht gegeben ist, können lange und ausführliche Gespräche etwas Abhilfe schaffen. „Der Kontakt kann in diesen Zeiten auch ruhig verstärkt werden und öfter, als im alltäglichen Leben, stattfinden“, sagt Schirl. Ängste und Zweifel können somit zumindest zum Teil aus dem Weg geräumt werden und der Partner fühlt sich nicht im Stich gelassen.

Gute Nachrichten

Es ist verständlich, dass das Virus gerade in aller Munde ist, schließlich ist es der Auslöser für eine weltweite Krise. Trotzdem dürfen auch gute Nachrichten nicht vergessen werden. „Schöne Dinge haben einen genauso wichtigen Stellenwert in der Kommunikation“, meint Schirl. Natürlich kann über den Corona-Virus gesprochen werden, doch es sollten auch schöne Erlebnisse nicht außer Acht gelassen werden. Das lenkt ab und sorgt für inneres Wohlbefinden.

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Nette Gesten

Lieferservice und Co. sei Dank: Trotz weiter Entfernung kann der Partner mit netten Gesten überrascht werden. Gärtnereien stellen oft Blumen zu, beim örtlichen Lieferservice kann die Lieblingspizza bestellt werden und selbst einige Schokomanufakturen liefern Süßes direkt vor die Haustür. Solche Nettigkeiten überraschen den Partner in diesen ungewöhnlichen Zeiten und zeigen, dass man an ihn denkt. Auch eine schöne Idee: (Liebes-)Briefe verschicken – nostalgisch und romantisch. Außerdem freut sich doch jeder über ein kleines Geschenk, das von Herzen kommt, oder?

Dates trotz Entfernung

Wie wäre es mit einem Candle Light Dinner via Skype? Oder einem gemütlichen Kaffeetratsch im Videochat? Zeit kreativ zu werden: Dates funktionieren auch über diverse Onlineplattformen und sorgen für einzigartige Momente. Sie bringen nicht nur Abwechslung in die häusliche Quarantäne, sondern erwecken innige Zweisamkeit. Außerdem bleibt jetzt, wo sowieso jeder im eigenen Heim ist, genug Zeit, um solche außergewöhnlichen Treffen auszuprobieren. Falls noch nach Inspiration gesucht wird: Die Plattform 90 Distance Dates (unter www.farlove.de) bietet ungewöhnliche Date-Ideen für Fernbeziehungen.

Komplimente

Worte können das Herz erwärmen – deswegen ist es gerade jetzt wichtig, den Partner zu schätzen und ihm zu danken. Seien es nette Worte zum Aussehen oder auch zum Charakter des Anderen. Komplimente verschönern jeden Tag und kosten nichts.

Zukunft planen

Wie lenkt man sich am besten vom Alltag ab? Genau – mit Reiseplänen. Gemeinsame Pläne oder Ziele verbinden und machen nur umso mehr Vorfreude auf die Zeit nach der Krise. Und falls das Gefühlschaos mal wieder zu viel wird, kann man sich als Paar einfach in den geplanten Urlaub träumen. Also ran an die Planung: Reiseziel finden und loslegen.