Ein Zentrum für das Gedächtnis des Landes

Mit dem neuen Sammlungs- und Wissenschaftszentrum des Landesmuseums Kärnten wurde in der Klagenfurter Liberogasse eine regelrechte Schatzkammer eröffnet, die auf über 6.000 Quadratmetern mehr als zwei Millionen faszinierende Exponate beheimatet – vom seltenen Insekt bis zum urzeitlichen Mammut.

Menschen mit präparierten Tieren in einem Archiv
Auch LH Peter Kaiser und Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz zeigten sich von der gigantischen Sammlung beeindruckt Foto: LPD Kärnten/Helge Bauer

Rund 8 Millionen Euro wurden in die Außenstelle des Kärntner Landesmuseums investiert, die im Zuge der Langen Nacht der Museen im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wissenschaft feierlich eröffnet wurde. Künftig werden in der hochmodernen Einrichtung die auf bisher zehn Standorte aufgesplitterten Sammlungen des Landesmuseums zusammengeführt, wo sie perfekte klimatische Bedingungen für eine sachgemäße Lagerung vorfinden und sich in den Händen kompetenter Wissenschaftler und Restauratoren befinden. LH Peter Kaiser unterstrich in seiner Festrede die Funktion von Museen als das Gedächtnis eines Landes mit dem Ziel, einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen. Außerdem konnte er die großzügige Bücherspende der Wiener Musikwissenschaftlerin Eike Rathgeber verkünden, die der Museumsbibliothek 8.000 Bücher ihres Mannes stiftete, wodurch deren Bücherbestand auf gigantische 150.000, teils überaus wertvolle, Werke anwächst.

Zahlen - Daten - Fakten

  • 6.000 Quadratmeter Gesamtfläche
  • 4.000 Quadratmeter Lagerraum für die Sammlungen
  • 1.500 Quadratmeter Bürofläche für 60 Mitarbeiter
  • 500 Quadratmeter für Werkstätten und Restauratoren

www.landesmuseum.ktn.gv.at