Kommentar: Neue Gefährder bedrohen Österreich

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Foto: Montage Chris Zenz

Manchmal ist es in diesem Land wirklich zum Haare raufen. Da haben wir in den letzten Jahren die Waffenläden leer gekauft, uns bis an die Zähne bewaffnet. Wir haben unsere Häuser mit den modernsten Alarmanlagen zu Festungen umgebaut. Wir sind in Selbstverteidigungskurse gepilgert, können mit bloßen Händen eine Fliege zerquetschen. Manche haben sogar darüber nachgedacht, wegen der Waffenengpässe die Pummerin einzuschmelzen. In jeder dunklen Ecke haben wir einen Vergewaltiger vermutet, den wir mit unserer Pumpgun wegblasen müssen. Und was bekommen wir vom Innenminister zu hören? Die Kriminalität sinkt! Und das, obwohl tausende „Invasoren“ seit 2015 unser Land stürmen. Ja, es kommt sogar noch dicker und jetzt müsst ihr wirklich stark sein: Schon unter der Weichei-Regierung Rot-Schwarz war die Kriminalität rückläufig. Auch mit dem angekündigten Bürgerkrieg schaut’s schlecht aus. Der wehrhafte Bürger fühlt sich – völlig zu Recht – im Stich gelassen. Apropos Stich: Zum Glück lesen wir gelegentlich von Messerangriffen – ein kleiner Lichtblick am Ende einer, in die Gewaltlosigkeit torkelnden, Gesellschaft. Was sollen wir jetzt nur mit unserer wiedergewonnenen zivilen Militarisierung anfangen? Das Zeug wird ja nicht besser, wenn man es nicht benutzt. Als kleine Entschädigung wäre es daher hoch an der Zeit, uns eine adäquate Ersatzbedrohung zu liefern. Ich darf dazu Folgendes anregen:

Es gibt stichhaltige Gerüchte, dass das gemeine Meerschwein gerade dabei ist, sich zu radikalisieren. Ja, zugegeben, auf den ersten Blick erscheint selbiges putzig und liebenswert. Hinter der aufgesetzten Gutschwein-Attitüde steckt aber eine gefährliche Bestie – allzeit bereit, unser Land mit Terror zu überziehen. Erst neulich habe ich in einem immer der Wahrheit verpflichteten Kleinformat von einem bestialischen Vorfall gelesen. Da soll eines dieser Tiere tatsächlich ein Kind in Stücke gerissen haben. Auch, wenn sich die Angelegenheit später als harmloser Fingerbiss heraus gestellt hat, offenbart sich darin die ganze Bösartigkeit dieser aus einem völlig anders denkenden Kulturkreis kommenden Spezies. Aber natürlich werden die vermeintlichen Gutschweine von den noch vermeintlicheren Gutmenschen in Schutz genommen. Wir sind ja, ach so tolerant. Die Wachen, die Sehenden haben längst erkannt: wir stehen unmittelbar vor einem Bevölkerungsaustausch. Es gibt seriöse Berechnungen, dass im Jahr 2046 die Meerschweine die Macht in unserem schönen Österreich übernommen haben. Eine Schande ist das.

Daher rufe ich euch zu: gebraucht eure Waffen! Wo immer ihr eine dieser Bestien seht, schießt sie über den Haufen, erdrosselt sie mit bloßen Händen oder setzt euch – wie in „Muttertag“ – einfach drauf. Wir müssen das christliche Abendland vor diesen Ungläubigen bewahren. Gott schütze Österreich – und vernichte die Meerschweinchen!

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