Nachhaltige (Möbel)Kunst aus dem Görtschitztal

Der Ebersteiner Klaus Arrich folgt dem aktuellen Trend Upcycling und gibt ihm seine persönliche Note: Er veredelt Möbel aus Dingen, die andere entsorgen.

_91A7463.jpg
Geben Sie liebgewonnenen Möbelstücken eine zweite Chance Foto: Impress AK

Zu manchen Dingen oder Möbeln stellte man im Laufe der Jahre eine emotionale Bindung her und bringt es einfach nicht übers Herz, die Lieblingsstücke in den Müll zu werfen. Eine Alternative zum Wegwerfen ist der neue Trend Upcycling – eine Verbindung aus dem Begriff Recycling und dem englischen Wort „up“, was so viel bedeutet wie „Aufwertung“.

Grenzenlose Kreativität 

Der Görtschitztaler Klaus Arrich lässt seiner kreativen Ader und seinem handwerklichen Geschick in seiner Manufaktur „Impress AK Design“ in Eberstein freien Lauf: „Meine Materialien finde ich auf Flohmärkten, in Antiquitätenläden oder bei Wohnungsauflösungen“, erklärt Arrich. „Viele haben auch ein Möbelstück geerbt und möchten sich nicht davon trennen. Zur modernen Einrichtung passt das liebgewonnene Möbelstück oft jedoch nicht. Zusammen mit meinen Kunden hauche ich verstaubten Kommoden, Tischen und sämtlichen Einrichtungsgegenständen aus Holz neues Leben ein.“ Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. „Viele Kunden kommen bereits mit konkreten Ideen oder Gegenständen, die sie verwandeln möchten“, erzählt der ehemalige Bundesheerler, „andere lassen mir freie Hand.“

Foto1.jpg
Klaus Arrich veredelt alte Einrichtungsgegenstände zu außergewöhnlichen Design-Stücken Foto: Impress AK

Sinn geben 

Mit seinen Produkten setzt der 51-Jährige auch ein Statement: „Ich möchte der Wegwerfgesellschaft zeigen, dass man aus gebrauchten Dingen etwas sinnvolles Neues machen kann.“ Mehr dazu auf www.impressak.at.