Buch enthüllt: Mamas haben Superkräfte

Nichts trainiert die Nerven, die Umsicht und das Zeitmanagement so gut wie die Herausforderungen, die Familienmanagement mit sich bringen. Autorin Anika Harb meint in ihrem Buch: Mamasein ist die beste Weiterbildung!

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„Mama, … hilfst du mir schnell bei den Hausaufgaben?“, „Fährst du mich zum Schwimmkurs?“, „Ich brauch bis morgen ganz rasch …“ Mütter und Väter mobilisieren all ihre Kräfte, um Job, Kinder, Haushalt und Beziehungsleben unter einen Hut zu bringen. Eltern-Sein eröffnet eine neue Dimension an Kraft, die man in keiner Ausbildung lernen kann! Und weil sie nahezu Unmögliches zustande bringen, sind sie auch für Unternehmen oft die wertvollsten Mitarbeiter. Stressresistenz, Teamorientierung, Zeiteffizienz, Organisationsstärke, Kreativität und Engagement – das Buch setzt die Fähigkeiten, die Väter und Mütter in ihrem Elternleben perfektionieren, in Relation zu Anforderungen des Berufslebens. „Wir können uns getrost die eine oder andere Fortbildungen ersparen, wenn wir einmal unsere Superkräfte entdeckt haben“, ist sich die Autorin Anika Harb sicher. „Personalverantwortliche sollten eher die vielen Vorteile sehen, die Eltern als Mitarbeiter mitbringen, als die wenigen Nachteile.“

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Superkräfte

Die Fortbildung der Eltern ist lebenslang und nicht nur deshalb intensiver als jede andere. Stelleninserate sind voll mit Wünschen von Unternehmen nach Mitarbeitern mit Soft Skills, nach Fähigkeiten also, die nicht unbedingt fachlicher Natur sind. Eltern bekommen bei ihrer Verwandlung in Supermom oder Superdad etliche Superkräfte mitgeliefert: von Stressresistenz, Resilienz und Zeitintelligenz über Organisationsstärke, Kommunikationskompetenz und Zielorientierung. Aber auch ihre Kreativität, Führungsstärke und Kritikfähigkeit, ihr Teamgeist, ihre Konfliktfähigkeit und ihre Fähigkeit zu vertrauen werden durch die Elternschaft gestärkt. In der Karenzzeit oder Elternzeit werden diese Kräfte meist besonders stark trainiert – nämlich 24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche.

Keine Entschuldigung

Mütter, die von der Karenz zurück in den Job kommen, sind nicht diejenigen, die oft in Pflegeurlaub müssen oder rechtzeitig ihre Kinder vom Kindergarten abholen. Es sind diejenigen, die in zwei Stunden doppelt so viel zustande bringen, weil sie organisierter, stressresistenter und es gewohnt sind, größte Herausforderungen zu meistern. „Mein Ziel ist es, dass Mütter sich nicht mehr dafür entschuldigen, Mutter zu sein, sondern sich mit Stolz ihrer Superkräfte bewusst werden und hoch erhobenen Hauptes und mit kräftiger Stimme verkünden: ‚Ich bin Mutter und deshalb kann ich mehr!‘“

Buchtipp: Die geheimen Kräfte von Supermoms. Warum Mütter außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen (Goldegg Verlag)