Kärntner Schneider verrät den perfekten Anzug-Look

Wer einen stylishen Anzug vom Schneider haben möchte, muss sich künftig nicht mehr an Geschäftszeiten halten. Der Kärntner Markus Brunner revolutioniert die Maßkonfektion und trifft mit seiner mobilen Schneiderei vor allem bei jungen Männern genau ins Schwarze. Uns verrät der erfolgreiche Unternehmer Tipps und Tricks rund um den perfekten Anzug-Look.

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Markus Brunner, Gründer von "Suitcon". Foto: Ana Ilic

Shopping ist für viele Männer mehr Qual als Vergnügen. Deshalb kommt der Service von Markus Brunner genau richtig: Seit 2012 bietet der gebürtige Lavanttaler mit seiner Firma „Suitcon“ einen mobilen Schneider, der in Wien, Graz und Klagenfurt zu nahezu jeder Tages- und Nachtzeit zu den Kunden heimkommt. „Man muss sich nach einem langen Arbeitstag nicht mehr um Öffnungszeiten kümmern“, so Brunner, dem das Metier durch das Familienunternehmen in Wolfsberg bereits in die Wiege gelegt wurde.

Worauf muss man beim Kauf eines Anzugs achten?

„Wir vermitteln mit unseren Modellen ein neues, lebendiges Image – weg vom verstaubten Ruf eines Mausgrauen-Anzugträgers“, so Brunner, der auf hohe Qualität zu erschwinglichen Preisen, mit Fokus auf Nachhaltigkeit setzt. Erst die Qualität und das stilvolle Zusammenspiel von Anzug, Hemd und Krawatte machen das Outfit perfekt. Und: Ein Anzug muss nicht automatisch konservativ wirken. Mit diesen sechs Tricks wirkt das wichtigste Stück im Kleiderschrank eines Mannes moderner und alles andere als langweilig:

1. Der Stoff:  Hände weg von Synthetik: Polyester, Polyacryl und Co. bringen den Träger nur ins Schwitzen und der Anzug muss häufiger in die Reinigung. Suitcon-Gründer Markus Brunner rät zu 100 Prozent Naturfasern mit knitterresistentem Gewebe. Vorwiegend zu Wolle – denn der Anzug aus feinem Wollstoff bildet die Basis des Businesslooks.

2. Das Innenfutter: Im besten Fall ist es aus Seide, Viskose tut’s aber auch. Diese wird aus Holz hergestellt und weist gleiche Eigenschaften auf wie Baumwolle.

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Foto: Suitcon

3. Die Farbe: Klassische Businessfarben sind dunkelblau oder dunkelgrau. Hellgrau ist im Hochsommer durchaus konform. Hände weg von schwarzen oder braunen Anzügen – diese sind im Geschäftsalltag absolut tabu. Für all jene, die sich über Klassiker wie gestreift oder ungemustert hinwegtrauen, sind leicht karierte Stoffe auch eine Option.

4. Das Hemd/Der Kragen: Lange Ärmel sind ein Muss. Knopfmanschetten trägt man im Alltag, eine Doppelmanschette bei besonderen Anlässen. Für Business-Männer: Am besten eignen sich alle Formen des „Haifischkragens“, da die Krawatten so am besten zur Geltung kommen. Aber auch entgegen mancher Kritik ist der amerikanische „Button-down-Kragen“ absolut bürotauglich. Passende Hemdfarben wären etwa weiß, blau, hellblau, helles pink. Streifen und Karos sind erlaubt, hier aber eher zu feinerem Muster greifen.

5. Kombination: Die Kombi aus Sakko und Hose ist nicht businesstauglich, ebenso der Blazer in dunkelblau – in konservativen Branchen. Natürlich fallen diese Moderegeln für Freiberufler, Unternehmer eines mittelständischen Betriebes, Mitarbeiter ohne Kundenkontakt oder ähnlichen Berufen etwas lockerer aus.

6. Schuhe: Diese müssen schwarz sein, am besten sind Modelle mit wenig Lochmusterverzierung und geschlossener Schnürung. Tipp: Der „Oxford“-Schuh gilt als das eleganteste Herrenschuhmodell, das in keiner Kollektion eines Gentleman fehlen darf.

Na dann, wünschen wir den Herren der Schöpfung viel Spaß beim Anzug-Shoppen und freuen uns schon auf viele lässige, schicke und kreative Anzug-Träger!

 

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