Intersport Fischer

Mit der Eröffnung des Standorts Feldkirch am 4. April firmieren auch die Geschäfte in Schruns, Bürs, Rankweil und Dornbirn in Zukunft unter Intersport Fischer. Mit Weekend Magazin spricht Erhard Fischer über den Erfolg der Gruppe.

Erhard Fischer
„Wir führen die erfolgreichsten und größten Intersport-Geschäfte Österreichs.“ Erhard Fischer Foto: Udo Mittelberger

Weekend: Ihre fünf Intersport-Geschäfte erhalten einen neuen einheitlichen Namen. Was steht hinter diesem Schritt?
Erhard Fischer:
Intersport Montafon, Bürs, Rankweil, Dornbirn und jetzt kommt Feldkirch noch dazu – es wurde einerseits schwierig, das Gemeinsame werbewirksam darzustellen. Andererseits wollten wir dem Ganzen nach außen eine klare Identität geben: Hier stehen zwei Vorarlberger Familien dahinter, die bodenständig sind und hier Arbeitsplätze schaffen. Inklusive Feldkirch beschäftigen wir 170 Mitarbeiter, darunter 17 Lehrlinge. Unter dem Dach der Intersport-Gruppe nehmen wir im Hintergrund bestimmte Dienstleistungen in Anspruch, doch wir sind und bleiben ein eigenständiges Vorarlberger Unternehmen.

Weekend: Wo ist der neue Standort in Feldkirch genau situiert?
Erhard Fischer:
Wichnergasse 5 – wir sind damit die Ersten, die in der neuen Verbauung „Am Jahnplatz“ bei der Wirtschaftskammer einziehen. Als Verbindung vom und zum Bahnhof besteht hier eine stark frequentierte Passage, besonders für Kunden, die nicht unbedingt überall mit dem Auto hinfahren wollen. Es ist ein idealer Standort für ein Innenstadtgeschäft mit 1000 m2 Verkaufsfläche. Diese Größenordnung brauchen Sie für eine gute Sortimentspräsentation. Es wird ein sehr freundliches und schönes Geschäft!

Weekend: Der Standort Rankweil ist nur wenige Kilometer entfernt. Welche Lücke schließen Sie mit Feldkirch?    
Erhard Fischer:
Die technischen und beratungsintensiven Warengruppen wie Fahrräder, Bikes, Skier und Fitnessgeräte bleiben in Rankweil, in Feldkirch konzentrieren wir uns auf Outdoor, Mode und Schuhe. Wir sorgen so für eine gewisse Entzerrung im Oberland. Denn der Standort Rankweil ist mittlerweile sehr beengt. Und übrigens: Rankweil und Dornbirn sind die umsatzstärksten Intersport-Geschäfte in ganz Österreich. 

Weekend: Was dafür spricht, dass die Vorarlberger sportlich sind.      
Erhard Fischer:
Ja, aber es spricht auch für uns als Sportartikelanbieter, dass wir gute Arbeit leisten und sehr gutes Fachpersonal haben, das die Kunden entsprechend gut berät. Über Qualität, Beratung, Service und gutes Preis-Leistungsverhältnis zu arbeiten, ist die einzige Chance im Markt.

Weekend: Wird es spezielle Angebote zur Eröffnung in Feldkirch geben?    
Erhard Fischer:
Davon können unsere Kunden ausgehen. Und diese Angebote werden auch in allen anderen – dann – Intersport Fischer-Geschäften in Vorarlberg gelten.

Weekend: Abschließend: Was ist für Sie der Kick in dieser hart umkämpften Branche?
Erhard Fischer:
Aufgrund sitzender Arbeit ist für viele die natürliche Bewegung nicht mehr gegeben, doch jeder hat den Bedarf, sich zu bewegen. Daran erinnert ihn auch sein Doktor. Dieser Nachhaltigkeitsaspekt für die Zukunft ist das Eine. Die zweite Sache ist, dass das Beratung braucht und die Begegnung mit dem Menschen im Beratungsgespräch Freude macht. Unser Kunde hat das Gefühl, da ist er gut aufgehoben. Wir leben von der Zufriedenheit des Kunden, von der Mund-zu-Mund-Propaganda.

Erhard Fischer
Erhard Fischer, Geschäftsführender Gesellschafter der Intersport Fischer-Geschäfte Foto: Udo Mittelberger


Zur Person: ERHARD FISCHER

  • Jahrgang 1952
  • gelernter Bankkaufmann
  • Schruns, verheiratet, 2 Söhne, die mittlerweile beide im Unternehmen tätig sind
  • nach Silvrettacenter Schruns 2005 mit Eröffnung in Rankweil beginnende Expansion
  • zwischen Montafon bis Dornbirn

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