Hochschul-Manager Stefan Fitz-Rankl

Mag. Stefan Fitz-Rankl ist Geschäftsführer der FH Vorarlberg und wesentlicher Partner am Campus V. Die Hochschule wächst kontinuierlich und wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut. Sie ist Teil des Entwicklungskonzepts Campus V.

Fitz-Rankl
„Die FH Vorarlberg feiert heuer ihr 25-jähriges Bestehen und entwickelt sich überaus dynamisch.“ Mag. Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg Foto: walser-image.com

Weekend: Was passiert in den nächsten Jahren an der FH Vorarlberg?
Stefan Fitz-Rankl:
Die FH Vorarlberg entwickelt sich dynamisch und wächst. Wir bauen unsere Studienangebote aus und in der Forschung werden neue Forschungsfelder erschlossen. Dadurch entstand in den vergangenen Jahren ein dringender Platzbedarf. Bis 2024 soll nun die Hochschule in zwei Bauetappen erweitert werden. Das geschieht in erster Linie durch eine deutliche Verdichtung des Bestandes – d. h. durch Aufstockung, Sanierung und Vergrößerung bzw. Veränderung bestimmter Gebäudeteile. Der Ausbau wird den Studierenden und der Forschung ab 2024 mindestens 5.300 Quadratmeter mehr an Nutzfläche bringen. Diese erste Etappe wurde vom Eigentümer im Frühjahr 2019 freigegeben. Derzeit werden die Detailpläne finalisiert. Der Baubeginn ist im April 2020 vorgesehen. Wichtig ist auch: Das Ganze ist Teil des Entwicklungskonzepts Campus V.

Weekend: Was ist der Campus V?
Stefan Fitz-Rankl:
Der Campus V ist das gesamte Entwicklungsareal rund um die FH Vorarlberg – also auf beiden Seiten der Dornbirner Ache. Hier sind Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, kreative Unternehmen, Start-ups und innovative Dienstleister an einem Ort vereint. Der Campus V ist ein wichtiges Impulszentrum für Vorarlberg, das in den kommenden Jahren weiter ausgebaut wird. Die FH Vorarlberg spielt dabei eine wichtige Rolle.

Weekend: Welche Chancen bietet dieses Projekt?
Stefan Fitz-Rankl:
Der Campus V hat alle Voraussetzungen für die Vernetzung von Studium, Wissenschaft, Unternehmen und Gesellschaft. Schon heute sind über 1.400 Studierende und insgesamt 700 Arbeitsplätze in diesem Bereich. Diese Zahlen werden deutlich wachsen. Ein großes Plus ist die perfekte Lage: Zum einen die innerstädtische Anbindung, zum anderen die vorhandenen Flächen für die weitere Entwicklung.

Weekend: Wird es auch Wohnraum für Studierende am Campus V geben?
Stefan Fitz-Rankl:
Wir werden versuchen, den dringend benötigten flexiblen Wohnraum für Studierende zu schaffen. Ein wichtiger Schritt, um international die besten Köpfe anzuziehen bzw. im Land zu halten.

Weekend: Synergien sind in diesem Projekt wichtig. Was kann die FH Vorarlberg dazu beitragen?
Stefan Fitz-Rankl:
Die Grundlage von Synergien sind Austausch und Vernetzung. Damit daraus Innovationen entstehen können, braucht es verschiedene Disziplinen an einem Standort. Die FH Vorarlberg leistet mit ihrem breiten Studienangebot und ihren vielfältigen Forschungseinrichtungen einen ganz wichtigen Beitrag. Unsere 1.400 Studierende sind talentierte Menschen mit vielseitigen Begabungen und fachlichem Know-how. Auch sie sind ein wichtiger Teil des Systems. Um den Austausch und die gegenseitige Inspiration auszubauen, schaffen wir an der FH Vorarlberg und am Campus V die nötige Infrastruktur. Dabei gilt es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Gebäude zu vernetzen. Ein lebendiges Ökosystem wie der Campus V funktioniert erst ab einer bestimmten Größe. Deshalb sind wir bemüht, die Vernetzung aller Partner am Campus V weiter zu intensivieren. 

Fitz-Rankl
Mag. Stefan Fitz-Rankl Foto: walser-image.com

Zur Person: MAG. STEFAN FITZ-RANKL
Geschäftsführer der FH Vorarlberg

  • geboren 1973, lebt in Lustenau
  • verheiratet, 2 Kinder
  • Studium Handelswissenschaften und Wirtschaftspädagogik an der WU Wien
  • Consultant und Projektleiter am Malik Management Zentrum St. Gallen
  • Leiter des Institutes für Unternehmensführung an der Fachhochschule der Wirtschaftskammer in Wien.
  • seit 2013 Geschäftsführer der FH Vorarlberg
  • Hobbys: Ski und Rad fahren, lesen, kochen und gut essen

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