Homeschooling: Hasslacher spendet Laptops

Die Industriellenvereinigung Kärnten will Taten setzen und hat ihre Mitgliedsbetriebe zu Laptop-Spenden aufgerufen, um Schülern das Homeschooling zu ermöglichen. Diesem Aufruf folgte auch Christoph Kulterer, CEO der Hasslacher Gruppe. Kürzlich wurden 14 Geräte überreicht.

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Übergabe der Laptops mit Georg Dürregger (GF der HASSLACHER Holzbausysteme GmbH in Hermagor), Norbert Leitner (Direktor der Musik-NMS Hermagor) und Christoph Kulterer (GF der HASSLACHER Gruppe) Foto: Hans Jost

Rund 9.000 SchülerInnen in Kärnten haben zuhause keine technischen Voraussetzungen, um an dem E-Learning-Programm der Bundesregierung teilnehmen zu können. Bei vielen Familien fehlt es schlicht und ergreifend am Geld, um den Kindern das technische Equipment kaufen zu können. Während Bundesschulen wie AHS und BHMS Leihgeräte vom Bund zur Verfügung gestellt bekommen, liegt die Verantwortung der Vergabe von Leihgeräten an Pflichtschulen, zu der auch die Neue Mittelschule zählt, bei der Landesregierung. Die Beschaffung von so vielen Endgeräten gleichzeitig, erweist sich für die Landesregierung äußerst schwierig. 

Industrie hilft

Die Industriellenvereinigung Kärnten hat daher ihre Mitgliedsbetriebe zu Spenden aufgerufen. Diesem Aufruf folgte auch Christoph Kulterer, CEO der Hasslacher Gruppe mit Kärntner Standorten in Sachsenburg, Stall im Mölltal und Hermagor. „Wir sind zwar ein traditionelles Familienunternehmen, setzen aber seit Jahren unseren Fokus auf Innovation und Digitalisierung. Ganz klar, dass wir in so einer Situation nicht lange überlegen, sondern unsere Unterstützung anbieten“, so Christoph Kulterer. „Wir haben uns kurzerhand entschlossen, uns bei der Aktion der IV zu beteiligen und 14 Laptops für SchülerInnen der Neuen Mittelschule in unserer Region, dem Oberkärntner Raum, zur Verfügung zu stellen."

Investition in Menschen & Zukunft

Die Hasslacher Gruppe bildet jährlich über zwei Dutzend Lehrlinge in unterschiedlichsten Lehrberufen aus, viele davon haben auch die NMS besucht. „Wir stehen im engen Kontakt mit den Schulen in unserer Umgebung. Von der Unterstützung unserer Partnerschulen bis hin zu Werksbesichtigungen und Schnuppertagen, die SchülerInnen sind unsere Zukunft, in die wir auch investieren müssen“, betont Christoph Kulterer weiters. Ein großer Dank gilt allen Kärntner Betrieben, die Zusammenhalten und sich auch jetzt in der schwierigen Zeit nicht davon abhalten lassen, andere zu helfen.

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