Wildunfälle: Das rät die Kärntner Jägerschaft

In ganz Österreich fallen jährlich rund 100.000 Wildtiere dem Verkehr zum Opfer, allein in Kärnten sind es mehr als 2.500 Rehe, 500 Hasen und ebenso viele Füchse.

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Achtung Wild: Verkehrschilder erinnern Autofahrer besonders achtsam zu sein und das Tempo zu reduzieren Foto: colourbox.de

In der nebeligen Herbstzeit mit generell schlechter Sicht und früher Dämmerung ist auch die Sichtbarkeit von Wild besonders schlecht und daher erhöhte Sorgfalt beim Autofahren geboten. Um Unfälle mit Wildtieren so gut wie möglich vorzubeugen sollten die folgende Ratschläge unbedingt befolgt werden:

Strategien zur Unfallvermeidung

Zunächst ist es wichtig, die Verkehrszeichen zu beachten und Geschwindigkeit dem entsprechend zu reduzieren. Vorausschauendes Fahren, besonders bei Übergängen zwischen Wald und Feld, in ländlichen Gebieten und erhöhte Achtsamkeit auf wenig befahrenen Nebenstraßen helfen ebenfalls, Unfälle mit Wild zu vermeiden. Besonders hoch ist das Unfallrisiko in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden.
Es gilt auch der Grundsatz, wo ein Wildtier - beispielsweise ein Reh - ist, folgen meist noch weitere.
Die Kärntner Jägerschaft leistet im Interesse der öffentlichen Sicherheit aber auch des Tierschutzes, unterstützt vom Land, mit einem mehrjährigen Projekt mit Wildwarnsystemen ihren Beitrag zur Wildunfallvermeidung.

Richtig absichern und melden

Kommt es dennoch zur Kollision mit einem Wildtier, soll nicht nur die Unfallstelle abgesichert werden, sondern muss auch unverzüglich die Polizei, beziehungsweise der zuständige Jäger oder Jagdaufseher,  verständigt werden. Keinesfalls darf verletztes oder verendetes Wild vom Unfalllenker mitgenommen werden.

Weitere Infos finden Sie auch unter www.kaerntner-jaegerschaft.at