Maria Tusch-Preis für starke Frauen

Einen besonderen Preis hat die Landeshauptstadt Klagenfurt initiiert: Im kommenden Jahr vergibt sie zum ersten Mal den Maria Tusch-Preis. Einreichfrist: 20. Januar 2020. Die Verleihung wird im Rahmen des Internationalen Frauentags über die Bühne gehen.

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Bis 20. Januar 2020 geht die Stadt Klagenfurt auf die Suche nach Frauen, die sich im Bereich "Frauenrechte" engagieren Foto: Deagreez/iStock/Getty Images

Engagement für mehr Chancengleichheit und Gleichstellung soll mehr Aufmerksamkeit bekommen. Aus diesem Grund hat die Landeshauptstadt Klagenfurt einen Frauenpreis ins Leben gerufen. Benannt wird die Auszeichnumg nach der Klagenfurterin Maria Tusch (1968 bis 1939), sie war Tabakarbeiterin, Gewerkschafterin und eine der ersten weiblichen Nationalratsabgeordneten.

Selbstbewusst

„Frauen, ihr müsst selbstbewusst werden“, soll Maria Tusch einst gesagt haben. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger, Non-Profit-Organisationen, Projektinitiativen oder Unternehmen, die sich für Chancengleichheit und die Gleichstellung von Frauen einsetzen, ob im Wirtschafts- oder Kunstbereich, bei Initiativen gegen Gewalt an Frauen oder im Bereich der Frauengesundheit. Die Auszeichnung holt diese Menschen und Initiativen vor den Vorhang und belohnt Motivation und Engagement zum Thema Frauenrechte.

Facts

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Einreichungen gehen bis 20. Jänner 2020 an das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen der Landeshauptstadt Klagenfurt, Kumpfgasse 20. Weitere Infos bekommen Sie unter der Nummer 0463/537-4655 oder unter der Email-Adresse frauen.chancengleichheit.generationen@klagenfurt.at. Der Preis wird künftig jährlich ausgeschreiben und im Rahmen einer festlichen Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages verliehen.

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