Abnehmen in der Fastenzeit: Diesmal schaffen wir es!

Oh weia, ist das hart! Gerade mal eine Woche ist vergangen und schon ­meldet sich unser innerer Schweinehund zurück. Aber aufgeben ist nicht! Egal, ob Sie gerade auf Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch verzichten: Wir zeigen Ihnen, wie Sie durchhalten.

Frau Fitness
Durchhalten ist alles Foto: kieferpix/iStock/Thinkstock

Die Fastenzeit bietet die beste Möglichkeit, sich an seine Jahresvorsätze zu erinnern: Wollten Sie gesünder essen, abnehmen oder mehr Bewegung in den Alltag bringen? Egal ob Neujahrsvorsatz oder Fastenvorhaben: Verzicht ist immer hart. Ganz klar, dass Ihnen da manchmal der Gedanke ans Aufgeben in den Sinn kommt. Aber lassen Sie sich nicht unterkriegen! Wir ­zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Vorsätze durchziehen.

1. Tempolimit einhalten

Gestern noch fleischliebender Couch-­Potato, morgen veganer Marathon-Läufer? Eine zu krasse Umstellung in kurzer Zeit stellt nicht nur den Körper vor eine Herausforderung, sondern auch die Psyche. Wer sich von heute auf morgen alles verbietet, wird nicht lange durchhalten. Deshalb: lieber kleine Ziele setzen, langsam steigern und vor allem konkretisieren. Nur wer klare Vorsätze formuliert – "Nichts Süßes mehr, kein Fastfood und vier Kilo weniger" statt "gesünder essen und abnehmen" – hat ein greifbares Ziel und somit auch ein Erfolgserlebnis.

2. Technik nutzen

Ist Ihre Motivation am Rückzug, holen Sie sich am besten technische Hilfe: Fitnesstracker erinnern Sie ans Training und halten fest, wie viel Sie bereits geschafft haben. Hat man erste Etappenziele einmal erreicht, fällt es schwerer, alles hinzuwerfen. Wer die Ernährung umstellt, kann sich mit Apps einen Überblick verschaffen, wie viele Kalorien schon verzehrt wurden. Ist das noch nicht Hilfe genug, suchen Sie sich einen Fasten-Buddy mit denselben Zielen: Gemeinsam sind wir stärker!

3. Nein sagen

Es ist eines der schwierigsten Dinge überhaupt: Beim Tratsch mit der besten Freundin Nein zum selbstgebackenen Kuchen zu sagen oder beim Geburtstags-Prosten mit den Arbeitskollegen das Gläschen Sekt abzulehnen. Aber: Lassen Sie die anderen "anglahnt"! Sagen Sie ohne schlechtes Gewissen Nein. Sie haben ein Recht darauf, Ihr Vorhaben durchzuziehen. Gute Freunde und Kollegen werden das verstehen und Sie ohne Wenn und Aber auf Ihrem Weg unterstützen.

4. Gelassenheit trainieren

Er ist die Kalorienbombe überhaupt, führt uns dauernd in Versuchung, aber begleitet uns stets durch den Alltag: Stress. Experten sind sich ­einig: Stress schadet dem Körper weitaus mehr als fettiges Essen, Alkohol und zu wenig Bewegung. Aber wie entkommen wir ihm? Die beste Lösung: Gelassenheit! Machen Sie sich Gedanken darüber, was im Leben wirklich wichtig ist und lassen Sie das Unwichtige nicht zu nahe an sich heran. Sie werden sehen: Das Bedürfnis, sich im Vorbeigehen schnell einen Donut reinzustopfen, verschwindet.

5. Rennen statt flennen

"Love the pain!" (dt.: Liebe den Schmerz!) ist ein guter Spruch, der zusammenfasst, was alle Diät-Gurus gerne verschweigen: Sport ist manchmal echt hart. Wer sich allerdings vorgenommen hat, Kilos zu verlieren, schafft es nur mit sportlicher Betätigung. Deshalb: Augen zu und durch, meine Damen und Herren! Auf Be­wegung zu verzichten ist keine Option. Auch wenn Sie einen Tag wegen Erschöpfung nur zur Hälfte durchhalten: Haupt­sache, Sie haben sich bewegt.

6. Erfolge feiern

Viele von uns empfinden das Naschen als eine Art Belohnung – das haben wir uns quasi selbst antrainiert. Programmieren Sie dieses System langsam um: Belohnen Sie sich nicht mit Süßem, sondern mit einer Massage, einem Lippenstift oder einem kurzen Wochenendtrip, wenn Sie die Fastenzeit durchgehalten haben.

7. Weg mit dem Dreck

Das Sprichwort "Aus den Augen, aus dem Sinn" stimmt nicht ganz: Es hilft nichts, Leckereien im Eckschrank zu verstecken – wenn Sie Appetit darauf ­haben, werden Sie sie wieder hervorkramen. Deswegen: weg damit. Alles, was Sie nicht essen möchten, wird aus der Wohnung verbannt und führt Sie so nicht mehr in Versuchung.