Mehr als Mode: sticklett mischt E-Health-Branche auf

Das Kärntner Unternehmen sticklett betritt kommendes Jahr mit einzigartiger App neues Terrain: "MARY" sorgt für mehr Sicherheit im Kinderzimmer.

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Die "smart sticklettz" sind ab 2018 zu haben: Der Marienkäfer "MARY" überwacht den Schlaf und schlägt bei Unregelmäßigkeiten Alarm Foto: sticklett

Knappe drei Jahre scheint es gedauert zu haben, bis das Kärntner Startup sticklett seinen Kinderschuhen entwachsen ist. Das innovative Fashion Label hat nun ein beachtliches Investment an Land gezogen, um künftig auch auf dem E-Health-Sektor durchzustarten. Und zwar mit dem Marienkäfer „MARY“, einer haptischen Applikation, die die Vitalwerte schlafender Kinder erfasst und bei Unregelmäßigkeiten Alarm schlägt.

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Engagiert & ambinioniert: Das erfolgreiche Team rund um sticklett-Chefin Michaela Schicho (rechts) Foto: sticklett

Sensibler Helfer

Gemeinsam mit zahlreichen Experten aus verschiedenen Bereichen wurde „MARY“ entwickelt. „Die Idee dahinter ist natürlich einerseits die Sicherheit der Kinder und andererseits auch die Entlastung der Eltern, weil sie nicht mehrmals in der Nacht aufstehen müssen, um beim kranken Kind die Temperatur zu messen“, betont sticklett-Chefin Michaela Schicho und Mutter zweiter Töchter. „MARY“ wird mittels Klettverschluss an der Kleidung des Kindes befestigt und überträgt via Bluetooth die wichtigsten Vitalwerte wie Atmung, Körpertemperatur, Schlafverhalten und Aktivität des Kinder an eine Station. Werden die zuvor eingegebenen Grenzwerte überschritten, geht am Smartphone der Eltern der Alarm los. Schicho: „Man braucht aber keine Angst vor zusätzlicher Strahlung haben. Wir haben das alles medizinisch abgeklärt und getestet!“

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Mehr als 200 sticklett-Motive stehen bereits zur Auswahl Foto: sticklett

Intelligente Kleidung...

...oder nie wieder weinende Kinder beim Anziehen. „Die Idee zu sticklett hatte ich eines Morgens beim Anziehen meiner Tochter, die unbedingt ein bestimmtes Shirt anziehen wollte, das jedoch in der Wäsche war“, so Schicho - und die Absolventin der HTBLA für Mode setzte diese bahnbrechende Idee auch gleich in die Tat um: Applikationen, die mit Klettverschluss je nach Lust und Laune an verschiedene Kleidungsstücke angebracht werden könne. Das Verfahren ließ sie sich schützen. Inzwischen gibt es mehr als 200 Motive.

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Foto: sticklett

Im Pop-up-Store

Bis vor eingen Wochen konnte man sticklett-Produkte nur via Webshop (für den es übrigens den "Top of Webshop"-Award beakm) kaufen. Seit Oktober (bis Ende des Jahres) "bewohnt" das Unternehmen den vom Land Kärnten und KWF geförderten Pop-up-Store in der Bahnhofstraße in Klagenfurt.

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