Das war der Wings for Life World Run

Am 7. Mai fand weltweit gleichzeitig der Wings for Life World Run statt. In Wien starteten 13.500 motivierte Teilnehmer am Rathausplatz. Insgesamt kamen 6,8 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung zusammen.

Kopie von Österreich Sieger Lemawork Ketema Wings for Life World Run
Wings for Life World Run Doppelsieger Lemawork Ketema brach dieses Jahr seinen eigenen Rekord. Foto: Philip Platzer

Hobbyläufer, Amateursportler, Profis und Promis aus allen möglichen Sportarten zeigten an 111 Locations weltweit Seite an Seite vollen Einsatz, um dem Catcher Car möglichst lange zu entkommen und gleichzeitig die Wings For Life Stiftung in ihrer Suche nach einer Heilung von Rückenmarksverletzungen zu unterstützen. In Wien liefen, wie schon die letzten Jahre, Sportstars wie Marcel Hirscher, Andreas Goldberger, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer mit.

Wings for Life World Run
Foto: Philipp Schuster

 

Der Wings for Life World Run Doppelsieger Lemawork Ketema, der in diesem Jahr mit einer leichten Muskelverletzung an den Start ging, nahm sich ein Herz und lieferte sich mit den Topläufern weltweit ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nach 87,16 Kilometern holte ihn das Catcher Car schließlich ein – mit diesem Auftritt stellte er seinen eigenen Rekord ein und meinte direkt nach dem Rennen: „Ich bin überglücklich heute! Regen und viel Wind haben es nicht einfach gemacht, aber ich habe es geschafft und möchte mich bei all meinen Fans für die Unterstützung bedanken.“ Ketema schaffte es mit dieser herausragenden Leistung auf Platz 3 im globalen Ranking. 

Österreich Sieger Lemawork Ketema Wings for Life World Run
Foto: Philip Platzer

Beim Wings for Life World Run 2017 wurden insgesamt 1.431.183 Kilometer zurückgelegt und globale Spenden in Höhe von 6,8 Millionen Euro gesammelt. Damit wurde die Spendensumme aus dem Vorjahr wieder übertroffen. „Heute haben wir 6,8 Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt – für alle Betroffenen und die Rückenmarksforschung wird diese Summe einen großen Unterschied machen“, so Wings for Life Geschäftsführerin Anita Gerhardter. 

Wings for Life World Run
Foto: Philip Platzer

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