Corona: Zuhause statt Kindergarten. Tag 24: Osterkarte für Oma und Opa

Die Quarantäne geht weiter. Das Osterfest findet ohne den Besuch von Tante, Onkel und Großeltern statt. Doch gerade jetzt können Kinder ihren Verwandten eine kleine Osterüberraschung basteln.

Kinder basteln zu Ostern
Ostern ohne Großeltern: Eine gebastelte Karte macht Freude Foto: iStock.com/Anastasiia Boriagina

Einen Monat also noch! Uff. Eine Herausforderung für uns alle. Nicht nur zwischenmenschlich, auch figurtechnisch. Das Kind fordert stündlich Süßigkeiten-Nachschub und fast genauso oft gebe ich nach. Nur leider fehlt die ausgleichende Bewegung zu Schokolade & Co. Also habe ich das Kind zum Online-Sport mit mir verdattert. Mit mäßigem Erfolg. So sehr ich das Wohnen in der Stadt liebe, so sehr fehlen mir derzeit Wald, Wiese und das Gefühl von Weite. Denn alles, warum ich das Leben in der Stadt so liebe, steht ja derzeit still und nur die leere Betonwüste ist übrig.

Dafür stehen Ostern und der 4. Geburtstag des Kindes an. Die Beschaffung der Geschenke stellt uns aber vor eine Herausforderung. Das erste Fahrrad steht ganz oben auf der Wunschliste und zwar in Lila. Und nur in Lila. Keine Diskussion. Der Hersteller in Niederösterreich hat Lieferschwierigkeiten und auf Secondhand-Plattformen sind alle Räder innerhalb von gefühlten Sekunden weg. Ein Händler in Wien (Amazon: Nein, Danke!) hat noch eines, mal sehen, ob es bis zum Wochenende beim Geburtstagskind ankommt. Ansonsten stellt mich noch die heiß ersehnte Eiskönigin-Torte vor eine Herausforderung. Ob mich das Youtube-Video „Frozen-Torte für Anfänger“ zur besten Mama aller Corona-Zeiten macht, berichte ich nächste Woche.

Bastel-Tipp: Osterkarte für Oma und Opa

Auch wenn die Bastel-Leidenschaft von Woche zu Woche abnimmt, haben wir kürzlich eine gebastelte Osterkarte an die Großeltern verschickt und die waren sehr gerührt. Also ran an die Farben und einen Osterhasen mit Botschaft basteln, Schutzmaske einpacken und einen Ausflug zur Post machen.

Erkenntnis des Tages: Kinder imitieren uns in allem. Wenn ich mir ein Buch nehme und dem Kind erkläre, ich möchte jetzt kurz lesen, protestiert es zuerst, sucht sich dann aber auch ein Buch und beschäftigt sich damit. Zumindest fünf Minuten.

Spruch des Tages: „Das Virus ist blöd.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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