Betrunken auf Firmenfeier? Gehirn täuscht uns!

Wenn Sie glauben, Sie waren zu betrunken auf der Firmenfeier, irren Sie sich wahrscheinlich. Lediglich Ihr Umfeld war „zu“ nüchtern, sodass Sie Schlimmeres vermuten. Das zumindest legt eine aktuelle britische Studie nahe.

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Rausch oder nicht? Foto: Polka Dot Images/Poka Dot/Thinkstock

Sind die Menschen um uns herum noch klar, täuscht uns unser Gehirn und suggeriert, dass wir umso betrunkener sind, obwohl dem nicht wirklich so ist. Somit haben Sie sich vermutlich auch gar nicht so lächerlich gemacht wie Sie glauben. Klingt wie eine ausgeklügelte Selbstschutzfunktion des Menschen. Laut den Forschern der Cardiff University könnten diese Resultate als praktische Ansätze fungieren, um exzessiven Alkoholkonsum zu reduzieren.

Nüchternes Umfeld

Um dies zu tun, gebe es zwei Optionen, wie der Wissenschaftler Simon Moore verlautbart. Einerseits ließe sich die Anzahl der sehr betrunkenen Menschen in einer geselligen Gruppe reduzieren, oder eben die Anzahl der nüchternen vergrößern. Die zweite Variante habe ihm zufolge die besten Chancen.

Andere betrunkener

Wissenschaftler glaubten bislang, dass jene, die Alkohol am meisten falsch konsumieren, die Vorstellung haben, dass auch alle anderen bis zum Exzess trinken. Ungeachtet dessen, was jemand jedoch tatsächlich getrunken hat, möchte er weniger konsumieren, wenn er andere beobachtet, die betrunkener sind.

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