Baby-Koliken: Das müssen Sie wissen

Schlaflose Nächte und unruhige Tage: Wenn ein Baby unter Koliken leiden, leidet die ganze Familie mit. Über die genauen Ursachen sind sie Experten bis heute nicht einig.

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Foto: MAM Babyartikel GmbH

Das Baby schreit und quengelt übermäßig und auch sonst erfolgreiche Maßnahmen wie Wiegen, Herumtragen oder Singen beruhigen es nicht. Grund dafür könnte eine Säuglings- oder Dreimonatskolik sein. Vor allem junge und „Ersteltern“ sind in diesem Fall oft besorgt und suchen einen Arzt auf, weil sie sich nicht mehr zu helfen wissen. Was genau Koliken sind und was zu tun ist, lesen Sie hier. 

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Foto: MAM Babyartikel GmbH

1. Was sind Koliken?

Haben Babys Koliken, leiden sie unter Bauchschmerzen und Blähungen. Koliken beginnen häufig in den ersten zwei bis vier Lebensmonaten und verschwinden in der Regel im Alter von drei bis sechs Monaten wieder. Deshalb spricht man auch von Säuglings- oder Dreimonatskoliken. Ärzte unterscheiden zwischen sogenannten Wessel-Koliken, bei denen das Baby zumindest drei Mal pro Woche mehr als drei Stunden weint, und Non-Wessel-Koliken, die seltener auftreten.

2. Wie erkennen Eltern Koliken?

Der erste Schritt ist das Erkennen einer Kolik. Da der Säugling sich nicht verbal ausdrücken kann, gilt es, die Körpersprache der Kleinsten zu lesen: So zieht das Baby beispielsweise die Beine an und stößt sie wieder ab, es ballt die Fäuste zusammen und sein Bauch fühlt sich hart und gebläht an. Außerdem hat es oftmals ein schmerzverzerrtes, hochrotes Gesicht. All das sind Symptome, die auf eine Kolik hindeuten. Sie treten meist in Phasen, immer zur gleichen Tageszeit und vor allem nach den Mahlzeiten auf.

3. Warum treten Koliken auf?

Trotz zahlreicher Studien und Untersuchungen gibt es auf die Frage nach den Gründen für Dreimonatskoliken bis heute keine klaren Antworten. Viele Ärzte sehen in der Art der Ernährung eine Ursache. Bei herkömmlichen Fläschchen beispielsweise entsteht während des Trinkens oft ein Unterdruck im Flaschenkörper, weshalb sich der Sauger immer mehr zusammenzieht und sich das Baby beim Trinken stärker anstrengen muss. Er kann nur ausgeglichen werden, indem die Flasche immer wieder abgesetzt wird. Beim Trinken schluckt das Baby die dadurch eintretende Luft und die Folge davon können Blähungen sein. Fläschchen mit integriertem Bodenventil verhindern demgegenüber, dass Luft überhaupt erst hineingelangt.

4. Wie kann man dem Baby helfen?

Eine sanfte Massage sorgt für Gelassenheit und kann Koliken lindern. Satt und ausgeschlafen, genießen Babys die Massage in vollen Zügen. Etwa eine Stunde vor oder nach einer Mahlzeit bzw. nach dem Baden ist der ideale Zeitpunkt dafür. Es gibt unterschiedliche Massage-Bewegungen, die besonders entspannend wirken. Ein Beispiel ist die Sonne-Mond-Übung, bei der die warmen, überkreuzten Handflächen auf den Bauch vom Baby gelegt und in entgegengesetzten Halbkreisbewegungen auseinander bewegt werden. Um den Nabel kreisen oder mit den Fingerspitzen über den Nabel „Spazieren“ sind weitere wirksame Methoden. Außerdem hilft sanftes Wiegen bei Musik und beruhigenden Geräuschen. Beim Füttern ist es wichtig darauf zu achten, dass das Baby langsam trinkt und dabei möglichst aufrecht sitzt. Um das Luftschlucken während des Trinkens zu vermeiden, empfehlen Ärzte Anti-Colic-Flaschen.

5. Weniger Koliken durch Anti Colic-Trinkflasche

Der Wiener Babyartikelhersteller MAM hat eine Anti-Colic Trinkflasche mit patentiertem Ventilsystem auf den Markt gebracht. Spezielle Ventilationslöcher im Flaschenboden ermöglichen das Einströmen von Luft und sorgen für den idealen Druckausgleich. Die Nahrung fließt völlig gleichmäßig, ohne Luftblasen und ohne Aufschäumen. So müssen Babys beim Trinken nicht absetzen und können deutlich ruhiger trinken. Dadurch schlucken sie auch weniger Luft. Untersuchungen belegen die positiven Auswirkungen der MAM Anti-Colic Trinkflasche auf das Wohlbefinden der Babys. „In unserer Studie zeigte sich bei den Babys bereits nach zwei Wochen ein signifikanter Rückgang von Blähungen, Anziehen der Beine, Schreien und schwerem Aufstoßen“, so Univ.Prof. Dr. Reinhold Kerbl, Landeskrankenhaus Hochsteiermark/Leoben, Abteilung für Kinder und Jugendliche, zu den Untersuchungsergebnissen. Weitere Vorteile der Anti-Colic Flasche: Sie ist „selbststerilisierend“ – das heißt, mit wenigen Handgriffen lässt sie sich so umbauen, dass sie unkompliziert in der Mikrowelle sterilisiert werden kann – ohne zusätzliches Gerät. Der hautähnliche Seidensauger der MAM Anti-Colic fühlt sich weich und vertraut an – wie Mamas Haut. So fällt der Wechsel zwischen Stillen und Flasche besonders leicht: 99% aller Kinder akzeptieren den Sauger sofort und 94% der Mütter würden die MAM Anti-Colic Flasche weiterempfehlen.