10 Dinge, die man im alten Jahr noch ändern sollte!

Geordnet und weitestgehend ohne Altlasten ins neue Jahr zu gehen hat etwas Befreiendes. Dazu muss im alten Jahr noch ein wenig entrümpelt und entstaubt werden - nicht nur in der Wohnung. Hier ein paar Tipps!

Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen
Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen Foto: thinkstockphotos.com

1. Raum planen

In einem aufgeräumten Raum wohnt eine aufgeräumte Seele. Ganz von der Hand zu weisen ist diese Alltagsweisheit nicht. Eine gute Gelegenheit, sich zu fragen, ob einen die Einrichtung frei atmen lässt oder die Farben noch zu einem passen. Viel Geld für Umgestaltungen braucht es dazu nicht unbedingt: Manchmal reicht es bereits, die Möbelstücke umzustellen, mit neuen Heimtextilien für belebende Akzente zu sorgen, liebgewordene Gegenstände in den Blickpunkt zu rücken und andere dafür im Schrank zu verstauen oder zu entsorgen.

Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen
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2. Gedanken ordnen

Während wir das Leben planen, geschieht es, heißt es. Die Kunst ist es, die goldene Mitte zwischen Spontaneität und Strategie zu finden. Mitunter genügt ein Nachmittag, um für sich zu klären: Unter welchem Motto soll das neue Jahr stehen? Welche Ziele nimmt man sich für diese Zeit vor? Was braucht es dazu, um diese zu erreichen? Lassen Sie dabei Ihren Gedanken möglichst freien Lauf, selbst dann, wenn vieles davon auf den ersten Blick nicht realisierbar scheint. Nicht selten gibt es leistbare oder umsetzbare Alternativen. Werden aus Ideen konkrete Vorhaben, gilt dagegen das Gegenteil. Planen Sie so realistisch wie möglich, um sich Erfolgserlebnisse zu sichern.

Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen
Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen Foto: thinkstockphotos.com

3. Kontakte prüfen

Verkehrt man mit langjährigen Bekannten nur noch aus Gewohnheit, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich zu fragen, ob man nicht sich eher mit Menschen zusammentun soll, in deren Gegenwart man sich wohler fühlt. Das gilt einmal mehr, wenn Sie das Gefühl haben, von Energie- und Zeiträubern umgeben zu sein. Dagegen hilft, seine Rolle zu überdenken und sich der Umgebung gegenüber aufzuwerten und - wenn nötig - abzugrenzen. Die Wahrscheinlichkeit, Menschen zu begegnen, die besser zu einem passen, steigt durch eine klarere Linie ebenfalls!

Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen
Mit mehr Ordnung und Klarheit ein neues Jahr beginnen Foto: thinkstockphotos.com

4. Beziehungen klären

Wenn Sie sich schon länger mit dem Gedanken tragen, sich von Ihrem Partner zu trennen, ist der Schritt - noch im alten Jahr getan - psychologisch eine nicht zu unterschätzende seelische Stütze. Auch wenn man einige Zeit benötigt, um das Alte zu verarbeiten und sein Leben auf neue Beinen zu stellen, hilft das Gefühl, die Vergangenheit mit dem Jahreswechsel symbolisch hinter sich zu lassen. Wessen Beziehungsalltag eingeschlafen ist, hat jetzt die Möglichkeit, mit neuen Vorsätzen zur Verbesserung des gemeinsamen Lebens in das neue Jahr zu gehen. Die Feiertage können ein guter Rahmen sein, um in Ruhe und von Wohlwollen getragen Bedürfnisse und offene Fragen anzusprechen.

Konflikte in Paarbeziehungen konstruktiv nutzen - das ist möglich
Konflikte in Paarbeziehungen konstruktiv nutzen - das ist möglich Foto: thinkstockphotos.com

5. Versöhnung suchen

Reibereien mit Kollegen? Streit mit Verwandten? Wer versucht, jetzt noch Missverständnisse und Streitpunkte aus der Welt zu schaffen, geht befreiter ins neue Jahr. Das schließt auch ein, sich mit sich selbst auszusöhnen, sich Versäumnisse oder Vergehen zu verzeihen und mit vergangenen Fehltritten abzuschließen. Dazu perfekt: am letzten Tag des Jahres innehalten, z.B. bei einem Spaziergang durch die Natur.

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6. Typ unterstreichen

Seiner Seele mehr Ausdruck verleihen - in puncto Kleidung, Frisur, Farbe oder Stil. Denn äußere Veränderungen und Impulse haben die Kraft, uns zu beflügeln und unser Selbstwertgefühl zu heben. Nehmen Sie sich dafür ein wenig Zeit und ordnen Sie Ihren Kleiderschrank nach diesem Prinzip um.

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7. Glück fördern

Mit Stichtag 1.1. alles ändern und ein anderer Mensch sein wollen? Schwer möglich. Aber sich in kleinen beständigen Schritten seinem Traum, zufriedener, dankbarer und glücklicher zu werden, zu nähern, lohnt sich - auch in reiferen Jahren. Kleine Rituale bewusst zu genießen, um sich den Tag angenehmer zu gestalten oder stressige Phasen zu zu durchbrechen, ist ein erster Schritt. Kleiner Tipp: Im alten Jahr neue kleine Gewohnheiten probieren und überprüfen, ob sie wirklich den gewünschten Effekt bringen.

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8. Finanzen regeln

Konto überzogen, Ausgaben zu hoch? Die finanzielle Wahrheit, der viele von uns ins Auge sehen, ist nicht immer erfreulich. Ändern kann man das Budget im Regelfall nicht, aber eine nüchterne Aufstellung der Ein- und Ausnahmen und die Frage, wo es Einsparungspotenzial gibt oder das verdiente Geld besser angelegt ist, für sich und/oder mit dem Bankbetreuer jetzt noch klären, bringt Ordnung.

9. Seele wärmen

Auch das neue Jahr wird einen nicht vor Enttäuschungen, Kränkungen oder Ernüchterungen bewahren. Ein wenig vorkehren lässt sich allerdings, um sich von den Geschehnissen um einen herum nicht gänzlich verunsichern oder runterziehen zu lassen: liebevoll mit sich umgehen, die eigenen Grenzen akzeptieren, sich zwischendurch kleine Freuden zu gönnen und Kontakte zu lieben Menschen pflegen, schaffen eine Struktur, die einem auch in schwierigen Phasen Halt gibt.

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10. Körper stärken

Schmerzen und Beschwerden sind auch Rückmeldungen des Körpers auf unseren Umgang mit uns selbst. Gar nicht einfach, allen Anforderungen des Lebens zu entsprechen und dabei nicht sich selbst aus dem Auge zu verlieren. Eine Ernährung, die auf einen abgestimmt ist, spielt für den Energievorrat und die Abwehrkraft eine erhebliche Rolle. Welches Essen macht Sie glücklich? Wann sind Sie satt, wann hungrig, wann durstig? Sich selbst und seinen Körper kennen ist ein erster Schritt, mehr bei sich zu bleiben und den Alltag bewusster an die eigenen Belastbarkeitsgrenzen anzupassen - statt umgekehrt. Möglichst unverrückbare Essenszeiten helfen dem Körper, dem Alltag standzuhalten.