Strand, Meeresbrise und Dünengras: Wohnen wie in den Hamptons

Das Leben in den Hamptons ist für die meisten unbezahlbar. Sich seine eigenen vier Wände im Stil der Region einzurichten zum Glück nicht. Denn mit nur wenigen Deko-Stücken lässt sich maritimes Flair zaubern.

Hamptons Häuser Wohnen - Cover
Fische, Leuchttürme, Boote: maritime Deko-Stücke mit Charme Foto: IrinaBort/iStock/Thinkstock
Hamptons
Die Perle der US-Ostküste: die Hamptons Foto: MikeRega/iStock/Thinkstock
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Windlichter sorgen für das nötige maritime Flair Foto: Willard/iStock/Thinkstock
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Der tägliche Ausblick für Strandgänger Foto: MikeRega/iStock/Thinkstock
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Tisch-Dekoration im Hamptons-Stil Foto: a_namenko/iStock/Thinkstock
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Muscheln, Windlichter, Naturmaterialien: Das macht den Hamptons-Stil aus Foto: Taradennis/iStock/Thinkstock
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Traumvillen mit Blick aufs Meer: Hamptons-Villen sind nur zu Liebhaber-Preisen zu haben Foto: MariadaDesign/iStock/Thinkstock

Mit strengem Auge wird in den Hamptons darüber gewacht, wer sich in der unweit von New York gelegenen Nobelregion ansiedelt. Denn für die Hamptons entscheidet man sich nicht, man entspricht und gehört dazu - oder eben nicht. Die ranghöchsten Vertreter aus Politik, Hochfinanz und Kultur entfliehen alljährlich dem drückenden Sommer in den Ostküsten-Metropolen in ihre weiß getünchten Anwesen mit Meeresblick, die für den Durchschnittsbürger unerschwinglich sind. Es ist die Zeit der geschlossenen Gartengesellschaften, der Strandspaziergänge, des gediegenen Genusses und der Diners in den besten Restaurants der Gegend.

So lebt man in den Hamptons

Eine leise Idee, wie ein solcher Sommer aussieht, vermittelt der Kino-Hit "Was das Herz begehrt" (2003), in der Diane Keaton in der Rolle der millionenschweren Broadway-Autorin Erica Barry den den Hamptons angemessenen Lebensstil nach allen Regeln der Kunst zelebriert: Einkaufen im französischen Delikatessenladen, in dem selbstverständlich nur Französisch gesprochen wird, mehrgängige Menüs mit sündhaft teuren Zutaten aus - versteht sich - biologischem Anbau und endlose Musestunden am Strand.

So entsteht der Hamptons-Stil

Nicht entziehen kann man sich dabei dem stilvollen Ambiente ihrer Sommerresidenz, die perfekt den Hamptons-Stil repräsentiert: Neben milchigem Weiß dominiert bei den Heimtextilien, Bezügen und Vorhängen ein harmonisch-beruhigender Farbenmix aus Natur-, Grau- und Blautönen, der sich in der atemberaubenden Strandlandschaft vor dem Fenster auf natürliche Weise fortsetzt. Rund wird der Stil durch Windlichter in allen Formen und Größen (je mehr, desto besser!), Vintage-Möbel in Weiß, Kiefer und Schiefergrau sowie Deko-Kompositionen aus Treibgut, Steinen, Muscheln und Holz.

Nostalgie ist erwünscht

Veredelt wird diese Komposition durch farblich passende große Bildbände, Fotorahmen mit Schwarz-Weiß-Fotografien bzw. Geschirr- und Erinnerungsstücke, um die sich kleine Geschichten ranken. Fehlt zu guter Letzt nur noch der offene Kamin, eine Tasse Tee, ein gutes Buch, ein wärmendes Plaid und Homewear in Cremeweiß - und vollendet ist der Hamptons-Stil. Perfekt entschleunigt wirkt dieses Ambiente, zeitlos schön erscheinen die Räume, durch die dennoch ein Hauch "gute alte Zeit" weht.