Keimschleuder Whirlwanne! Die unterschätzte Gefahr

Nicht jeder nutzt Spa- und Wellness-Angebote im Urlaub gerne in der Öffentlichkeit. Daher gehören Whirlwannen immer häufiger zur Ausstattung von Hotelzimmern. Über die gesundheitlichen Risiken wird kaum gesprochen. Ein Fehler, denn es gibt sie.

Badewanne Frau Fuß
Baden ohne Reue: Bei Whirlwannen ist Hygiene oberstes Gebot Foto: joci03/neyro2008/iStock/Thinkstock

Da Whirlwannen nicht gleichzeitig von mehreren Personen genutzt werden können, eignen sie sich perfekt für jene Hotelgäste, die ungern mit anderen das Becken teilen. Pumpen und Massagedüsen lassen das Wasser bei einer Temperatur von ca. 38 Grad Celsius sprudeln. Herrlich entspannend!

Idealer Nährboden für Keime

Doch der Schein trügt: Denn durch den Sprudel-Effekt wird die Haut unter anderem von Schüppchen, Schweiß und Fett befreit. Schmutz, der in die Zuleitungen gelangt und dort den idealen Nährboden für Keime, Pilze und Mikroorganismen bildet. Im Unterschied zu Whirlpools nämlich, die im intakten Zustand ohne Unterbrechung desinfiziert werden, läuft die Aufbereitung des Wassers in der Whirlwanne nur, solange sie in Betrieb ist. Die händische Desinfektion, die man am Ende des Bades betätigen kann (und auch unbedingt sollte), wird in der Regel häufig vergessen - nicht nur von den Gästen, sondern auch mitunter vom Hotel selbst.

Gesundheitsrisiken

Die Gesundheitsrisiken sind nicht unbeträchtlich. Vor allem die Pseudomonas aeruginosa stehen im Ruf, Lungen- bzw. Ohrenentzündungen auszulösen oder Eiterherde in auch noch so kleinen offenen Wunden zu verursachen. Ähnlich die gefürchteten Legionellen, die sich in den Zuleitungen der Düsen und Pumpen vermehren und über diese in das Badewasser gelangen. Lungenentzündungen, die durch jene ausgelöst werden, können auch für gesunde Menschen tödlich enden. Hochproblematisch sind auch Fäkalkeime, die Infektionen verursachen. Verständlich, dass sich unter diesen Umständen viele Wellness-Fans das Spa-Feeling gleich direkt in die eigenen vier Wände holen wollen, um auch die hygienische Kontrolle selbst in der Hand zu haben.

Warum Whirlpools besser sind

Doch auch zu Hause gilt: So sauber die Whirlwannen sein mögen, so schwierig ist es, die Leitungen keimfrei zu halten, vor allem, wenn jene nur in größeren Abständen in Betrieb genommen werden. Ein Problem, das sich bei Whirlpools in der Regel nicht stellt. Auch wenn diese nicht genutzt werden, wird das Wasser 24 Stunden nonstop desinfiziert und aufbereitet. Aufgrund ihres Gewichts haben sie obendrein den Vorteil, dass man den Standort nach Belieben wechseln kann, sofern die statischen Bedingungen gewährleistet sind bzw. die nötige Stromversorgung vorhanden ist.

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