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Doppel-Wasch­becken sorgen für stressfreies Zähneputzen (Tenne, Badea Classic Line Futura). 
Doppel-Wasch­becken sorgen für stressfreies Zähneputzen (Tenne, Badea Classic Line Futura). 
TENNE

So gelingt das Badestyling: 7 Einrichtungs-Tipps fürs Traumbad

01.04.2015 um 10:26, A B
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Sie träumen von einem Badezimmr als Ort der Entspannung? Fototapeten in 3D-Optik, bodengleiche XL-Duschen, Whirlbadewannen mit stimmungsvollen Lichtspielen – hier einige Tipps für Ihr Wohlfühlbad.

Wohlfühl- und Entspannungs-Oase – das Bad gilt heute als Erholungsraum für Körper und Seele. Hier einige Must-Haves für den Wellness-Effekt im privaten Traumbad.

Größenverhältnis

Die Größe des Badezimmers sollte auf die Anzahl der Personen im Haushalt berechnet sein. In einem Zwei-Personen-Haushalt sollte das Bad mindestens vier bis fünf Quadrat­meter groß sein, vier Personen benötigen bereits mindestens sechs bis acht Quadratmeter. Um morgendliches Schlangestehen im Bad zu vermeiden, sind XL- oder Doppel-Waschbecken bereits ab drei Personen empfehlenswert. Auch das getrennte WC macht Sinn.

WC de luxe

Für sanfte und ­luxuriöse Reinigung sorgt das Dusch-WC. Im Detail: Das WC ist mit einem warmen Duschstrahl ausgestattet, je nach Modell gibt es noch weitere Zusatzfunktionen. Die De-lux-Ausstattung verwöhnt etwa mit einer Massagefunktion, einer sanften Ladydusche, automatischer Geruchsabsaugung, Temperatureinstellung sowie wohltuendem Warmluftföhn. All das lässt sich ­bequem per Fernbedienung regeln, individuell einstellen und abspeichern. Komfortzugabe: Der Deckel öffnet sich automatisch, der gepolsterte Sitzring ist beheizt und die Schüssel beleuchtet.

Sanfte Reinigung samt Warmluftföhn und automatischer Geruchsabsaugung (AquaClean von Geberit). 

Duschvergnügen

Bodengleiche Duschen liegen im Trend und punkten mit zahlreichen Vorzügen: Ohne die Duschwanne sinkt zum einen die Stolpergefahr, zum anderen nimmt die boden­gleiche Dusche dem meist kleinen Badezimmer keinen Raum weg – zumindest optisch. Großflächiges Duschvergnügen bieten Deckenbrausen, für Abwechslung sorgen multifunktionale Duschköpfe mit Einstellungen wie Regenschauer, Massagestrahl oder Wasserfall – je nach Modell auch mit Duft- und Lichtspielen.

Die Sensor Sky Deckendusche von Dornbracht mit Regenvorhang oder Nebeldüse

Sprudeleffekt

Wer sich seine eigene Wellness-Oase ins eigene Bad holen möchte, der ist mit einer Whirlpool-Badewanne gut beraten. Ausgestattet mit zahlreichen Microjetdüsen im Rücken-, Nacken- oder Fußbereich sorgt der private Whirlpool für wohlige Massage- und Sprudelmomente. Für die totale Entspannung sorgt eine integrierte Farblichttherapie, die auf Wunsch bestimmten ­Choreografien folgt.

Wellness-Genuss in den eigenen vier Wänden (Glass Whirlpool Linea, Tenne). 

Holzdesign

Ent­gegen häufiger Annahmen ist ein Holzboden sehr wohl fürs Bade­zimmer geeignet – wichtig ist nur, dass die Oberfläche optimal behandelt und versiegelt ist, etwa mit Ölen oder Wachsen. Im Gegenteil, Holz bietet sogar zahlreiche Vorteile: Das Naturmaterial reguliert die Feuchtigkeit im Raum und schafft so ein gesundes Raumklima. Zudem wirkt es antibakteriell – Holzarten wie Kiefer, Eiche oder Lärche nehmen Bakterien auf und töten sie ab. Übrigens: Wer lieber bei pflegeleichten Fliesen bleibt, muss doch nicht auf „Holz“ verzichten – Fliesen in Holzoptik sehen wahrlich zum Verwechseln aus. Und auch fürs Badinterieur macht sich Holz sehr gut – eine stylishe hölzerne Badewanne oder das Waschbecken aus Holz werden ­garantiert zum Blickfang.

Versiegelte Holzböden machen sich auch im Badezimmer sehr gut (Teuco).

Gestalterische Vielfalt

Vom klassischen Bad ganz in Weiß über kräftige Farbtupfer mit knallroten oder pinken Badmöbeln bis hin zu farbigen Fliesen oder bunten Mosaiken bietet gerade das ­Badezimmer viele Möglichkeiten, seiner individuellen Gestaltungsfreiheit Raum zu geben. Originell sind Fototapeten mit den unterschiedlichsten Motiven, von XL-Wassertropfen über Unterwasserwelten bis hin zu Holzstufen, die in 3D-Optik direkt zur Badewanne führen.

Originelle Print- und Fototapeten sorgen für Special-Effekte im Bad (Modell Eichenweg, www.fixar.de).

Lichtspiele

Das optimale Licht im Badezimmer ist ausschlaggebend für den perfekten Start in den Tag, den ­optimalen Lidstrich oder die gründliche Rasur. Hier einige Tipps: Für eine blendfreie, schattenlose und gleichmäßige Ausleuchtung beim Spiegel sorgen links und rechts sowie oben installierte Lampen.

Opalglas-Abdeckungen schaffen eine gleichmäßige Lichtverteilung, die Lichtfarbe ww (warmweiß) bietet eine ideale Farbwiedergabe. Immer gefragter wird indirekte LED-Beleuchtung – hinter dem Spiegel angebracht ergänzt sie die Spiegelbeleuchtung in ­unaufdringlicher Weise, hinter Regalen oder entlang der Badmöbel schafft sie eine harmonische Ausleuchtung des ganzen Raums. Und mit Farbspielen kann auch noch die Stimmung beeinflusst werden: Sonnengelb hilft morgens beim Wachwerden, Blau­nuancen kühlen an heißen ­Tagen ab, Grüntöne sorgen für Entspannung.

Alle Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe.

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