Aufräumen: 11 Dinge, die ordentliche Menschen täglich tun

Bei den anderen ist es immer picobello-sauber und bei Ihnen türmen sich Berge von Geschirr und Wäsche? Wie Sie es auch anstellen, Sie kommen einfach nie zum Putzen? Dann sollten Sie sich einige Kleinigkeiten von ordnungsliebenden Menschen abschauen.

Geschirr spülen
Geschirr am besten gleich abwaschen. Foto: iStock/Anne-Louise Quarfoth/Thinkstock

Es sieht wieder einmal aus als sei die Bombe eingeschlagen? Dass Ihnen da die Lust aufs Putzen vergeht, kann man Ihnen nicht verübeln. Vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag will man lieber entspannen, anstatt die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Damit das Chaos gar nicht erst ausbricht, empfiehlt es sich daher, jeden Tag einige Handgriffe zu tun. Die kosten nicht viel Zeit – sorgen aber ganz nebenbei für Ordnung und Sauberkeit.

1. Das Bett machen

Ordnungsliebende Menschen würden niemals das Haus verlassen, ohne das Bett zu machen. Und das sollten Sie sich auch angewöhnen. Es dauert maximal ein paar Sekunden, mit einem gemachten Bett sieht das Schlafzimmer aber gleich viel gepflegter aus.

2. Gewand wegräumen

Klar, nach einem anstrengenden Tag ist es verlockend, seine Klamotten einfach auf den Boden oder aufs Sofa zu werfen. Das gewöhnen Sie sich ab jetzt aber besser ab! Dreckiges Gewand gehört in den Schmutzwäsche-Korb. Ist ein Teil noch tragbar, hängen Sie es ordentlich auf: So können Sie es am nächsten Tag noch einmal anziehen, ohne es waschen oder bügeln zu müssen.

3. Müll raustragen

Es kann doch wohl nicht so schwer sein, morgens beim Verlassen der Wohnung den Müll gleich mitzunehmen! Vor allem im Sommer sollte man den Mülleimer täglich entleeren, um unangenehme Gerüche und Fruchtfliegen zu vermeiden. Gewöhnen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich ab, Papiermüll und Altglas in der Wohnung zu horten. Ordentliche Menschen bringen auch Papier, Kartons und Flaschen regelmäßig zum Altpapier- bzw. Altglascontainer.

Mülleimer
Ab heute bringen Sie jeden Tag den Müll raus! Foto: iStock/franhermenegildo/Thinkstock

4. Küche putzen

Die Küche gehört zu jenen Orten in der Wohnung, in denen sich tendenziell die meisten Keime- und Bakterien verbergen – weswegen ordentliche Menschen nie zu Bett gehen, ohne vorher ihre Küche aufgeräumt zu haben. Reste kommen in den Kühlschrank. Die Arbeitsflächen und der Esstisch werden abgewischt und das Geschirr abgewaschen. Dafür brauchen Sie keine 15 Minuten – und am nächsten Morgen starten Sie mit einer sauberen Küche in den Tag!

5. Geschirrspüler ausräumen

Wer einen Geschirrspüler hat, kann sich glücklich schätzen. Ein Trick, auf den Ordnungsfanatiker schwören: Die Geschirrspülmaschine wird immer gleich ausgeräumt. So müssen Sie schmutzige Töpfe, Schüsseln und Gläser erst gar nicht in der Spüle zwischenlagern.

6. Regelmäßig Wäschewaschen

Der Schmutzwäsche-Berg wird immer höher? Das würden ordentliche Personen nie zulassen. Wer seine Kleidung regelmäßig wäscht, vermeidet nicht nur, mit dem Waschen gar nicht mehr nachzukommen, sondern hat auch immer genug sauberes Gewand im Kasten.

Frau sitzt auf Wäscheberg
Versinken auch Sie in Bergen an Schmutzwäsche? Foto: iStock/Ryan McVay/Thinkstock

7. Zwischendurch ein paar Handgriffe

Wer jeden Tag einige Handgriffe im Haushalt macht, kann sich den großen Wohnungs-Putz sparen. Während die Nudeln kochen, können Sie herumliegenden Mist in den Müll werfen. Sie haben noch 15 Minuten Zeit, bevor Ihre Lieblings-Sendung beginnt? Dann stauben Sie in der Zwischenzeit die Regale ab. Anstatt gelangweilt und ideenlos an die Decke zu starren, greifen Sie in Zukunft zum Staubsauger. Und wenn’s mal wieder an der Motivation hapert, vergessen Sie nicht: Beim Putzen lassen sich Kalorien wie beiläufig verbrennen. Sehen Sie die tägliche Aufräum-Session einfach als eine gute Gelegenheit, sich nach einem langen Tag im Büro etwas zu bewegen.

8. WC und Bad reinigen

Niemand putzt gerne die Toilette! Auch können wir uns alle Schöneres vorstellen als die Dusche zu schrubben. Gewöhnen Sie sich daher an, die Flächen im Badezimmer regelmäßig abzuwischen. Und benutzen Sie nach jedem Gang aufs WC die Klobürste. Auch das kostet nicht viel Zeit, macht Bakterien und Schmutz aber den Garaus.

9. Gute Organisation

Wo war nochmal der Meldezettel? Wo, verflixt, habe ich das Adressbuch hingetan? Oft machen wir Unordnung, wenn wir in unserer Wohnung verzweifelt nach etwas suchen. Da werden schon einmal die Schubladen durchwühlt und der Kasten-Inhalt auf den Kopf den Kopf gestellt. Um derartige Szenarien zu vermeiden, empfiehlt es sich, seine Sachen organisiert aufzubewahren: Dabei helfen Kartons, Ordner und Aufbewahrungs-Boxen. Werbe-Magazine kommen gleich in den Müll – wichtige Unterlagen in einen Ordner oder eine Box. Wenn Sie etwas benutzt haben, legen Sie es anschließend wieder zurück. Und schon hat die Unordnung keine Chance.

10. Planen

Wer sich schon abends überlegt, was er am nächsten Tag anziehen möchte, vermeidet morgens den Schrank nach einem passenden Outfit zu durchwühlen – so kommt es erst gar nicht zum Klamotten-Chaos.

Unordnung
Wer abends schon weiß, was er morgen anzieht, vermeidet das Kleider-Chaos. Foto: iStock/luanateutzi/Thinkstock

11. Kein Aufschieben mehr!

Das klingt zwar alles recht einfach – nur machen muss man’s halt. Aufgeräumte Menschen verschieben nichts auf morgen, sondern packen die Dinge gleich an: Einkäufe werden gleich ausgepackt, Verpackungen sofort entsorgt, Briefe geöffnet, Brösel auf der Tischplatte gleich weggewischt und Dinge, die auf den Boden gefallen sind, gleich wieder aufgehoben. So lebt es sich nicht nur ordentlicher. Auch die Psyche profitiert von einer Hands-on-Mentalität: Wer Dinge gleich erledigt und nicht aufschiebt ist vor Gewissensbissen gefeit.

Puh, das klingt nach viel Arbeit? Sie müssen ja nicht gleich zum totalen Reinheitsfanatiker werden. Überlegen Sie sich, welche der genannten Tipps Sie am ehesten in Ihren Alltag integrieren können und setzen Sie diese in die Tat um. Ab sofort!

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