Was zu tun ist, wenn Kontaktlinsen die Sehkraft beeinträchtigen

Kontaktlinsenträger aufgepasst: Wenn die Sehkraft auf nur einem Auge nachlässt, kann das mehrere Gründe haben. Manchmal ist eine Linse bloß verschmutzt und bedarf nur einer Reinigung. Gesundheitliche Probleme können auch schuld sein.

Kontaktlinsen
Schmutzige Kontaktlinsen können Sehkraft beeinträchtigen Foto: Thinkstock

Haben Kontaktlinsenträger plötzlich den Eindruck, auf einem Auge schlechter zu sehen, ist die Ursache dafür oft nur eine verschmutzte Linse. Kontaktlinsenspezialist Gerald Böhme erläutert: "Es kann sein, dass auf der Linse ein Belag ist, dass sie nicht gut genug gereinigt worden ist". Bei formstabilen, sogenannten harten Linsen können auch Kratzer im Material schuld sein, in denen sich Verunreinigungen oder im schlimmsten Fall Keime abgesetzt haben. "Die Hersteller raten deswegen, formstabile Linsen nach etwa 18 Monaten zu wechseln."

Gesundheitsprobleme

Schwankt die Sehkraft, könne das aber auch an der Tränenflüssigkeit liegen. Dann sollte ein Augenarzt darauf schauen, empfiehlt ein langlähriger Ressortleiter im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Manchmal hängt das schlechtere Sehen mit anderen Gesundheitsproblemen zusammen: Zur Pollensaison könne bei Allergikern mehr Eiweiß in der Tränenflüssigkeit sein. Bei Menschen mit Akne sei die Tränenflüssigkeit fetthaltiger, weil auch die Talgdrüsen im Augenlid mehr Öl produzieren.

Das Auge kann sich verändern

Älterwerden

Schließlich ist außerdem nicht ausgeschlossen, dass sich ein Auge verändert hat. "Das Auge mit seiner Hornhaut und dem Augapfel ändert sich ein Leben lang. Daher verändert sich auch die Sehkraft im Laufe des Lebens", sagt Böhme. So könne die Wölbung der Hornhaut zunehmen oder die Fehlsichtigkeit.

Tipp
Informationen zu Kontaktlinsen auf www.optiker.at

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