Vespa Primavera: Wiederauflage des stylishen Kult-Rollers aus Italien

Die Wiederauferstehung des schicken Motorrollers aus Italien sorgt für Verzückung. Die Vespa Primavera ist in mehreren Varianten erhältlich, mit Zwei- oder Viertaktmotor, und bietet allerlei technische Raffinessen, die den Fahrspaß eindeutig erhöhen.

Kopie von Vespa Primavera
Auf dem neuen Vespa-Roller ist Platz für zwei Personen. Foto: Hersteller

1967 lief die die erste Vespa Primamera des Zweiradherstellers Piaggio vom Band. Der formschöne Motorroller entwickelte sich in den 14 Jahren seiner Produktion zu einem wahren Verkaufsschlager. Rund eine viertelmillion Mal ging das stylishe Teil "Made in Italy" anno dazumal über den Ladentisch, bevor die Produktion der Modellreihe schließlich eingestellt wurde.

Comeback einer Legende

Auf der EICMA 2013 war es dann soweit: die neue "Primavera" wurde als Nachfolger der Vespa LX erstmals einem Fachpublikum vorgestellt. Die Reaktionen auf die Wiederauferstehung des Klassikers waren durchwegs positiv. Seit Dezember vergangenen Jahres ist der neue Edel-Roller nun auch in Österreich erhältlich. Neben ihrem ansehnlichen Äußeren, bietet die Vespa Primamera auch allerlei technische Raffinessen, die den Fahrspaß eindeutig erhöhen. Wenn auch zu einem gehobenen Verkaufspreis.

Modelle

Die neue Primavera kommt mit 50 und 125 K
Kein preiswerter Spaß: Für die 125er-Primavera ruft Vespa 4.050 Euro auf. Foto: Hersteller
Die Primavera ist in mehreren Varianten erhältlich – mit 50 Kubikzentimeter Hubraum (als Zwei- oder Viertaktmotor) sowie mit 125- und 150 Kubikzentimeter, wobei die motorstärkste Ausführung nicht für den österreichischen Markt bestimmt ist. Alle Varianten verfügen über eine neu konstruierte, selbsttragende Karosserie aus Stahlblech. Der Roller ist 1,86 Meter lang und 73 Zentimeter breit, die Sitzhöhe beträgt 78 Zentimeter. Vespa-typisch sind ihre kleinen Räder, die bei der Primavera jedoch größer als beim Vorgängermodel LX ausgefallen sind. Ein 11-Zoll Fahrwerk sorgt jetzt für deutlich mehr Fahrkomfort.

Die neue Primavera kommt mit 50 und 125 Kubik
Seit einiger Zeit nutzt Vespa wieder das historische Markenlogo. Foto: Hersteller

Preise

In der 50er-Klasse steht ein Zwei-und ein Viertakter zur Auswahl, die mit 3.250 Euro und 3.500 Euro auf der Liste stehen. Beim Zweitakter liegen Leistung (4,4 PS) und Drehmoment etwas früher an, zudem ist er geringfügig leichter und im Radstand ein wenig kürzer. Der Viertakter ist hingegen laufruhiger. Abgeregelt werden beide 50er bei 45 km/h. Wer mehr will, muss zur Primavera 125 mit 10,7 PS greifen. Sie kostet 4.650 Euro (Listenpreis) und schafft etwas über 90 km/h. Um sie auf öffentlichen Straßen fahren zu dürfen, ist ein Führerschein der Klasse B mit Zusatzberechtigung notwendig oder der A-Schein.

Mehr Informationen:
www.vespa.at

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