Tipp für Pollenallergiker: Trainieren Sie derzeit lieber am Wasser

Pollen machen Allergikern zur Zeit das Leben schwer. Vor allem Sport wird zur Qual, wenn die Nase läuft. Wenn Sie trotz Pollen-Alarm auf Fitness nicht verzichten wollen, hier ein Paar Tipps: Trainieren Sie bevorzugt am Wasser oder in den Bergen. Wir verraten, warum.

Pollenallergie, Frau läuft am Wasser
Pollenallergiker trainieren derzeit am besten in Wassernähe. Foto: thinkstockpictures.com

Pollenallergiker sollten derzeit eher gemächlich trainieren. Denn ihr Immunsystem ist durch die Allergie geschwächt, und zu viel Sport würde den Körper zusätzlich belasten, warnt Sport-Experte Prof. Ingo Froböse. Wer in dieser Zeit nicht in geschlossenen Räumen körperlich aktiv sein möchte, entscheidet sich am besten für Wassersportarten oder zumindest Sport am Wasser oder in den Bergen. Dort ist die Pollenbelastung deutlich geringer.

Training in Wassernähe

Schwimmen, Segeln und Surfen seien gut, um den Pollen in der Luft aus dem Weg zu gehen. Auch Fahrradtouren in der Nähe eines Gewässers böten sich an, um aktiv zu sein. Ein Sporturlaub in den Bergen lasse die Nase weniger laufen und die Augen weniger tränen, weil die Pollen meist in den Tälern bleiben.

Pollenallergie
Allergien gegen Pollen und Gräser machen vielen Menschen zu schaffen. Foto: thinkstockpictures.com

Aber auch die Tageszeit spielt laut Froböse eine Rolle. In der Stadt sei die Pollenkonzentration am Nachmittag am höchsten. Er rät, diese Zeit zu meiden. Auf dem Land sei die Belastung morgens am größten und lasse bis zum Abend nach. Ein idealer Zeitpunkt für die Bewegung an der frischen Luft sei auch, wenn gerade ein Sommerregenguss niedergeht. Dann sei die Luft vom Regen gereinigt.

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