Testosteron bestimmt, ob er ein Vorzeigevater ist!

Wenn das Baby schreit, sieht in der Regel die Mutter nach und beruhigt ihr Nachkommen. Doch auch Männer können gute Babysitter sein – und das hat vor allem mit ihrem Testosteronspiegel zu tun.

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Vater und Baby beim Kuscheln Foto: pojoslaw/ iStock/ Thinkstock

Ein schreiendes Baby löst unterschiedliche Emotionen aus, an denen sich Hormone „anpassen“ - bei Männern das Testosteron. Dieses bestimmt demnach, wie gut er als Vater sein wird, wie eine aktuelle Erhebung der University of Michigan ergeben hat. Zwar ist ein absinkender Testosteronspiegel für die meisten Männer eine Horrorvorstellung, kann jedoch im akuten Fall sein väterliches Potenzial steigern.

Bessere Behüter

Die Forscher haben dahingehend herausgefunden, dass ein bekümmertes, weinendes Baby ihr Level am männlichen Hormon automatisch senkt und sie dadurch zu besseren Behütern macht. Für die Studie wurden 175 Männer untersucht, deren Frauen zum zweiten Kind schwanger waren. Mithilfe von Speicheltests konnte diese Korrelation erhoben werden.

Das ist der ideale Papa

Wenn dieses Phänomen dann davon begleitet wird, dass er ein hohes Empathievermögen hat und eine liebevolle Beziehung mit der Mutter seines Kindes führt, kann man von einem Vorzeigevater ausgehen. Weitere Studien besagen zudem, dass das positive Einbinden der Vaterrolle einen positiven Einfluss auf die Kindesentwicklung darstellt. 

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Vater kümmert sich um Baby Foto: DGLimages/ iStock/ Thinkstock

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